Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 292

Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904

34 lines. Read by computer on 3 September 2026. Printed page 270. See the scan on archive.org.

1Haynes, Jacob. — London. 1746.
2Er baute nach dem Stainermodell und nach Barret, hat aber nichts Hervorragendes geschaffen.
4Haynes, W. S. — London. 1854. 1902.
5Englische Geigenfirma der Gegenwart (Haynes & Co., Lim.)*), Grosshandlung mit Musikinstrumenten. Die Firma stellt Geigen zu verschiedenen Preisen her und giebt ihnen besondere Namen, so: »Bienfait«, »Hidalgo«, »El Tesoro«, »Stradella«, »Ruggielli«, »Anton Kessel«, »Herm. Schlosser«, »Vosgien«, »Carrodus« und »Haynes« etc.
7Heap, John Knowles. — Leeds. 1851.
8Stellte 1851 ein Cello aus das nach einem angeblich, auf mechanischer und mathematischer Basis ruhenden, ganz neuen Prinzip gebaut war, und das nach seiner Behauptung auch nicht einen mangelhaften Ton in seiner ganzen Scala hatte.
10Heath, S. F., lebte im XIX. Jahrhundert in Birmingham.
12Heaton. — Gomersal. 1881.
13Englischer Geigenmacher aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts.
15Heber, Carl Wilhelm. — (Mark)Neukirchen. Geb. um 1712. 1740.
16Er ward 1734 Meister und arbeitete nach den üblichen Vogtländer Modellen. Er liebte eine flache Wölbung und niedrige Zargen. Auf seinen Zetteln fehlt entweder der Wohnort, oder es ist Absam (Absom) dafür angegeben.
18Heberle. — ? (Vielleicht Heberlein?)
19Eine Viola d’amore von ihm befindet sich in der Sammlung Valdrighi.
21Heberlein, Albert Theodor. — Markneukirchen. Geb. 1880.
22Zweiter Sohn und Schüler von Heinrich Th. H. jun. Ein tüchtiger Geigenmacher, der im väterlichen Geschäfte thätig ist.
24Heberlein, Carl August. — Markneukirchen. Geb. 9. Juli 1805, † 21. März 1879.
25Schüler seines Vaters Johann Gottlob H. und dann des Dresdener Hofinstrumentenmachers Aug. Fritzsche. Er begründete 1835 sein heute noch unter der Firma seines Sohnes Heinrich Th. H. jun. fortbestehendes Geschäft und machte ausser Geigen auch vorzügliche Guitarren und Lauten, verlegte sich in den letzten Jahren jedoch ausschliesslich auf das Geigenmachen.
27Heberlein, Chr. August (gen. »Spohr«). — Markneukirchen. Geb. 1814, † 1894.
28Seine Geigen erheben sich selten über die Mittelmässigkeit. Seinen Beinamen verdankt er dem Umstande, dass er einen Kinnteller erfunden hatte, den er »Spohr« benannte. Die Markneukirchener nannten ihn von da an selbst kurzweg den »Spohr«.
30Heberlein, Christoph. — (Mark)Neukirchen. Geb. 1690, † 1761.
31Er klebte selten einen Zettel in seine Geigen, die nur gute Durchschnittswaren genannt werden können. Er starb im Alter von 71 Jahren, weniger 1 Monat und 5 Tage.
33*) Früher: Haynes, Foucher & Co.

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