Scan 309
Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904
17 lines. Read by computer on 3 September 2026, twice; the two readings disagreed in places. Printed page 287. See the scan on archive.org.
1noch einige Zeit für sich, bis ihn der Tod von zunehmender Altersschwäche erlöste. Als Kenner hatte er einen Weltruf erlangt, und ein von ihm ausgestelltes Zeugnis der Echtheit einer Geige gilt bei Musikern, Sammlern und Händlern als unanfechtbar. one of two readings
2noch einige Zeit für sich, bis ihn der Tod von zunehmender Altersschwäche erlöste. Als Kenner hatte er einen Weltruf erlangt, und ein von ihm ausgestelltes Zeugniss der Echtheit einer Geige gilt bei Musikern, Sammlern und Händlern als unanfechtbar. one of two readings
4Hill, William Henry. — London. Geb. 3. Juni 1857.
5Aeltester Sohn von William Ebsw. H. Ursprünglich zum Musiker bestimmt, studirte er mehrere Jahre und trat erst später in das väterliche Geschäft zugleich mit seinen Brüdern ein.
7Hill & Sons. — London, 140 New Bond st. W.
8Die jetzigen Inhaber der Firma sind: Wm. Ebsw. II. Hill, Arthur Fred. Hill, Alfred Ebsw. H., W. Henry H. und Walter E. H., und beschäftigen eine grosse Zahl von Gehilfen in ihren Werkstätten zu Hanwell.
10Hilldebrand (Hildebrandt), Michel Christopher. — Hamburg. 1768. Lebte noch 1807.
11War ursprünglich Formschneider in einer Kattunfabrik und erwarb als solcher 1792 das Hamburgische Bürgerrecht. Später wandte er sich dem Instrumentenbau zu und arbeitete noch 1805 unter der Leitung des Geigenvirtuosen Bernhard Romberg*). Unter seinen Instrumenten sollen namentlich die grösseren, also Bässe, Violoncelli und Bratschen, sehr geschätzt gewesen sein und wurden schon im Anfang des 19. Jahrhunderts ziemlich theuer bezahlt. In einem sehr schön und sauber gearbeiteten Cello sah ich den folgenden Zettel. Dunkelröthlich-brauner Lack.
13Hiller, Franz. — Wiener-Neustadt. Geb. 11. Dec. 1840 zu Kravzka bei Znaim. 1898.
14Schüler von Krampera. Er kam um 1870 nach Wiener-Neustadt, wo er bei der Wittwe von Karl Math. Daum († 1893) in Arbeit trat, die er am
16*) Bernhard Romberg, bekannter Geigenvirtuose, geb. 1709 in Münster, der schon als Wunderkind Aufsehen erregte.
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