Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 329

Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904

25 lines. Read by computer on 27 September 2026. Printed page 307. See the scan on archive.org.

1Hüttel, Johann Heinrich. — Lübeck. Geb. 16. Nov. 1816 zu Lübeck, † das. 11. Dec. 1850.
2Sohn und Schüler von Christ. Heinr. H. Seine Geigen sind aus gutem Holz sauber gearbeitet, der Lack ist trübe, dunkelrothbraun, aber der Ton nicht schlecht. Eine 1/4-Geige von ihm befindet sich im Lübecker Museum.
4Huetter, Martino, lebte im XIX. Jahrh. in Rom.
6Hüttl, A. K. — Graslitz. 1878. 1884.
7Ein Unternehmer, der Geigenmacher beschäftigt. Auf der Melbourner Ausstellung 1880 erhielt er dafür den vierten Preis.
9Hüttl, Jos., lebte von 1851—1863 in Čes. Lipa.
11Hüttl, Vincenz. — Reichenberg-Liberec (Böhmen). 1843.
12Machte auch Guitarren.
14Hug, Gebrüder, & Co. — Zürich.
15Eine Handelsfirma der Gegenwart für Streichinstrumente, die ihre Gründung bis in das Jahr 1807 zurückführt und Zweighäuser in Basel, St. Gallen, Luzern, Winterthur, Strassburg, Konstanz und Leipzig besitzt. Die Besitzer unterhalten seit etwa 40 Jahren eine Geigenmacher- und Reparaturwerkstatt, deren Vorstand jetzt E. Tenucci ist.
17Huguenin. — Le Havre. 1810.
18Der Name (in einer besseren französischen Violine) war nicht ganz deutlich zu lesen.
20Huguier, Quentin. — Rouen. 1573.
21Einer der ältesten, dem Namen nach bekannten Lautenmacher Rouens, der in einer Urkunde vom 23. September 1573 erwähnt wird.
23Hulinzky, Thomas Andreas. — Prag. Geb. 12. Dec. 1731 in Prag, † das. 11. Mai 1788.
24Schüler von Joh. U. Eberle. In seiner Arbeit ahmt er Eberle nach, hat aber auch manche verwandte Züge mit Jos. Ant. Laske, und wie dieser machte er ausser Geigen auch Harfen und Lauten. Seine Geigen zeigen ein eigenes Modell mit hoher Wölbung und sind nach der Form sehr sauber gearbeitet und meist auch schön dunkelroth oder rothbraun lackirt. Weniger schön ist sein brauner Spirituslack. Auch der Ton seiner Violinen kann nicht gerade gross genannt werden. Auf vielen seiner Zettel findet sich in der Mitte als Emblem ein lautenspielender Greif. Eine reich mit Schildpatt und Elfenbein eingelegte Viola d’amore von 1766 war 1895 in Prag ausgestellt; eine andere Viola d’amore von ihm mit gewölbtem Boden, stark eingeschnürter Deckenwölbung und einem Kinderkopf mit verbundenen Augen am Wirbelkasten befindet sich in der kgl. Sammlung alter Musikinstrumente in Berlin.

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