Scan 333
Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904
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1nicht häufig gewesen sein, denn selbst das Selhof'sche Verzeichniss (1759) führt nur zwei Geigen von ihm auf. Eine hübsche Violine befindet sich aus der Sammlung Snoeck in Berlin.
3Jacobsz, Peeter. — Amsterdam. 1700.
4Mit ziemlicher Hartnäckigkeit wird Hendrik Jacobsz immer wieder «Peeter Jacobs» genannt, was auch Vidal noch thut. Es ist möglich, dass es einen Peeter J. gegeben hat, es war mir jedoch nicht möglich, eine Arbeit oder auch nur einen Beweis seiner Existenz aufzutreiben.
6Jacot, A. — Paris. 1885. 1893.
7Aeltester Sohn von Jean Charles J., der die väterliche Werkstatt übernahm und nach Paris verlegte.
9Jacot, Jean Charles. — Metz. Geb. 1811, † 1887 in Pont à Mousson.
10Braver Geigenmacher, der, ohne ein grosser Künstler sein zu wollen, doch recht gute Geigen hinterlassen hat.
12Jacquet (Jacquet-Gand). — Mirecourt. 1850.
13Ein Mirecourter Geigenmacher, der besonders gute Bässe machte, doch sind auch einzelne sorgfältiger ausgeführte, doppelt eingelegte Violoncelli von ihm bekannt. Seine Söhne setzten sein Geschäft fort, nur der jüngste ist Geigenmacher-Werkzeugfabrikant geworden, — Sie verwenden eine Brandmarke.
15Jacquot, Charles I. — Nancy, später Paris. Geb. in Mirecourt 1804, † zu St Maur les Fossés 30. März 1880.
16Sohn eines Militärschneiders, kam mit 15 Jahren zu Nicolas in die Lehre und später zu Breton, 1823 ging er nach Nancy, wo er bis 1827 als Gehilfe arbeitete und sich dann selbstständig machte. Er blieb hier bis 1852, in welchem Jahre er nach Paris übersiedelte und zuerst in der Rue des Vieux-Augustins und später in der Rue de l'Echiquier No. 42 wohnte. Einer der talentvollsten französischen Geigenmacher des 19. Jahrhunderts, der auf allen Ausstellungen, die er beschickte, Preise erhielt. Er war auch ein Kenner alter Instrumente.
18Jacquot, Claude. — Mirecourt. 1632. 1645.
19Stammvater der heute noch blühenden Geigenmacherfamilie, die somit die älteste französische ist, in der das Geigenmachen bis auf den heutigen Tag noch geübt wird. Vater des 1645 vorkommenden Charles Jacquot. Nähere Daten wird wohl E. Ch. A. Jacquot in seinem Werke: «La Lutherie d'art et la Lutherie en Lorraine», das er unter der Feder hat, veröffentlichen.
21Jaquot, Etienne Charles Albert. — Nancy. Geb. in Nancy 18. Sept. 1853.
22Sohn und Schüler von Pierre Charles J. Um sich weiter zu vervollkommnen, war er von 1869 an in Deutschland, ging dann nach Brüssel und Paris, überall bei den ersten Meistern arbeitend, und trat 1880 als Theilhaber in die väterliche Werkstatt ein. Er ist einer der bedeutendsten französischen Geigenmacher der Gegenwart, er arbeitet nach Stradivari, Guarneri, Amati, Maggini etc., wobei er die Resultate eigener Studien in Bezug auf die Holzstärke, die Umrisslinien
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