Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 338

Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904

42 lines. Read by computer on 27 September 2026. Printed page 316. See the scan on archive.org.

1Jauck, Joh. Georg. — Graz. 1752. 1790.
2Wahrscheinlich der Sohn von Johannes J. Gutes Holz, Birnbaumschnecke. Stainermodell, brauner Lack.
4Johann Georg Jauck, fecit
5Græci 1786
7Georgius Jauck me fecit
8Graecij Anno 1752
10Jauck, Johannes. — Graz. 1719. 1746.
11Seine Arbeit erinnert sowohl an die Tyroler, als auch an die Wiener Schule. Er arbeitet, wie diese, nach Jac. Stainer, nimmt die Wölbung sehr hoch und verwendet schönes Deckenholz. Seine Böden sind meist wenig geflammt. Sorgfältige Arbeit zeichnet ihn aus. Eine schöne Theorbe von ihm mit drei zierlichen Schalllöchern befindet sich im Instr.-Mus. zu Brüssel (No. 251), eine theorbierte Laute von 1734 in der Sammlung der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien. In komischer Weise missversteht Grillet, der Jauck übrigens den Italienern beizählt, die Ortsangabe, indem er schreibt: «Il avait du voyager en Grèce, ce qui lui valut le surnom de Graecii.»
13Joannes Jauck fecit,
14Græcii. Anno 1735
16Joannes Jauck me fecit
17Graecii anno 1743
19Jauck, Josef Friedrich. — ? 1768.
20Eine Geige von ihm (Ortsname unleserlich) mit der Jahreszahl 1768 besass Lenhart in Leitmeritz.
22Jaura, Karl. — Wien. Geb. 1866,
23Zweiter Sohn von Wilh. Jos. J. Als Gehilfe bei seinem Bruder thätig.
25Jaura, Wilhelm Josef. — Wien. Geb. 1830.
26Eröffnete 1875 seine eigene Werkstatt und gilt als tüchtiger Vertreter der Wiener Schule.
28Jaura, Wilhelm Thomas. — Wien. Geb. in Wien 1863.
29Sohn von Wilh. Jos. J. Schüler von Theodor Gutermann. Nachdem er 22 Jahre bei seinem Lehrmeister thätig war, machte er sich im Jahre 1898 selbstständig und macht hauptsächlich Violoncelli nach Ruggeri, Maggini und Andr. Guarneri, und zwar nur nach Originalen, die in Wien vorhanden sind. Da er sehr altes, gutes Tonholz und einen schönen Oellack verwendet, sehr sauber arbeitet, sind seine Geigen und Violoncelli auch sehr gut im Ton und werden von Musikern sehr geschätzt. Er ist auch ein tüchtiger Reparateur und genauer Kenner der Wiener Schule.
31Wilhelm Thomas Jaura
32in Wien fecit Anno 18
34Javelland-Labbé, lebt als Nachfolger von Valentin in Angoulême.
36Jay (Jaïe), Henry. — London (Southwarke). 1615. † um 1676.
37Einer der besten englischen Violen- und Lautenmacher seiner Zeit, von dem sich einige wenige treffliche Instrumente erhalten haben: das älteste von 1615*), das letzte von 1667. Eine Bassviole befindet sich im Museum des Pariser
39Henri Jay, in Southwarke 1667
41*) Wenn es nicht 1645 heissen muss.

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