Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 434

Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904

24 lines. Read by computer on 27 September 2026. Printed page 412. See the scan on archive.org.

1Maseneer, Jean de. — Brüssel. XVII./XVIII. Jahrh.
2Er machte Pochetten und Geigen; seine Zettel sind, soweit mir bekannt, alle ohne Datum.
4Masgontier, Jacques. — Saragossa. 1806.
5Ein in Spanien ansässiger Franzose, der aber dort nur gewöhnliche Arbeiten ausführte.
7Mason. — London. 1775.
8Ein englischer Dichter, der auch als Erfinder eines Streichklaviers oder Violin-Pianos bekannt geworden ist.
10Massai, Giuseppe. — ? 1800.
11Eine Laute im Museum Kraus (No. 509) in Florenz trägt diesen Namen ohne Ortsangabe.
13Masson, Nicolas und Antoine. — Paris. Geb. in Thons (Vogesen) 1863 und 1864.
14Zwei Brüder, die durch Selbststudium das Geigenmachen erlernten und sich unter Zugrundelegung der physikalischen und akustischen Gesetze und unter Beobachtung der von den Cremoneser Meistern aufgestellten Regeln ein eigenes Modell schufen. Nach zwölfjährigem wissenschaftlichem Studium und durch zehn Jahre fortgesetzten Versuchen traten sie am 1. Juli 1899 in die Öffentlichkeit und haben ihre Werkstatt für die Anfertigung von Violinen, Bratschen und Violoncelli in der Rue Ramey 44 begründet. Sie copiren auf Wunsch die Modelle von Amati, Stradivari und Stainer, bevorzugen jedoch ihr eigenes Modell, dem sie elegantere Form und leichtere Spielbarkeit zuschreiben, da sie mit demselben den modernen Anforderungen an den Tonumfang besser Rechnung tragen zu können glauben. Ihren Lack, der schön goldroth ist, bereiten sie selbst und behandeln die Herstellung als Geheimniss.
16Mast, Bloise. — Mirecourt. 1821.
17Wenig hervortretender Mirecourter Meister. Er datirte seine Instrumente auch von Paris aus, so z. B. eine Guitarre-Lyra der Sammlung Snoeck (No. 364) in Berlin.
19Mast, Jean Laurent. — Paris. 1750.
20Geschickter, aber wenig geschätzter Geigenmacher aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Flaches Modell, dicker Spiritus-Harzlack, der so stark nachgedunkelt hat, dass er jetzt ganz schwarz wirkt. Er verwendete innen und aussen eine Brandmarke: «J. L. Mast, Paris».
22Mast, Joseph Laurent. — Toulouse. 1808, 1830.
23Geb. in Mirecourt, Sohn von Jean L. M., Schüler von Didier Nicolas. Seine Arbeit lässt seine Schule deutlich erkennen, doch hat er einzelne Geigen aus schönem Holz mit grosser Sorgfalt durchgeführt, nur die F-Löcher sitzen bei ihm selten an der richtigen Stelle. Sein Lack ist gelb oder röthlich und

Makers on this page

The computer misreads some letters and numbers. Where a name matters to you, read the scan.