Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 442

Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904

30 lines. Read by computer on 27 September 2026. Printed page 420. See the scan on archive.org.

1dem er als Gehilfe in Markneukirchen und beim Militär als Instrumentenmacher thätig war, machte er sich 1889 selbstständig und verfertigt nach allen bekannten Modellen Geigen; er benutzt hauptsächlich Spirituslack und erhielt auf der Gewerbe-Ausstellung in Eger 1892 ein Ehrendiplom.
3Meikle, Robert. — Lesmahago. Geb. 1817, † 1897 in Lesmahago. Ein guter schottischer Geiger, der auch viele Violinen gemacht hat.
5Meindl, J. — Würzburg. — 1864. 1884.
6Schüler von Vauchel. Er war als Geigenmacher nicht ungeschickt, hat sich aber in späteren Jahren fast ganz auf den Handel verlegt. Auch sein Nachfolger, Ph. Keller, ist nur Händler. Vgl. De Wit's Ztschr. f. I. 1881/82, S. 209.
8Meinel, Aug. — Meerane i./S.
9Vogtländischer Geigenmacher, der sich im letzten Jahrzehnt des 19. Jahrhundert in Meerane niederliess und dann nach der Schweiz verzogen sein soll.
11Meinel, Christian. — Klingenthal. 1748.
12Wenn auch kein hervorragender, so doch immerhin ein ganz geschickter Geigenmacher. Ein Christian Aug. M. wohnte in dem sog. Zweibrüdergrund.
14Meinel, Christ. Friedrich. — (Mark)Neukirchen. 1730.
15Wahrscheinlich der Stammvater der Familie. Seine Frau war eine Geigenmacherstochter und soll das Lackiren gut verstanden haben. Er arbeitete nach dem alten Hopf-Modell und wendete gelbbraunen Lack an. Auf dem Boden, unterhalb des Zäpfchens brachte er die Brandmarke: * C * F * M * an.
17Meinel, Friedrich Wilhelm. — (Mark)Neukirchen. Geb. 1737. † 18. Mai 1802 (65 Jahre 5 Monate 12 Tage alt).
18Sohn und Schüler des Christ. Friedr. M. Er wurde sehr frühzeitig Nachfolger seines Vaters und schon 1755 Meister. Seine Geigen sind im Allgemeinen gut und kommen ziemlich häufig vor, da er sehr fleissig war. Er verwendete die Modelle seines Vaters und einen gelbbraunen Lack sowie den Brandstempel
20MEINEL
22Meinel, Georg Carl Friedrich. — (Mark)Neukirchen. Geb. 26. März 1775, † 3. Dec. 1847.
23Er kommt seinen Vorfahren in keiner Weise gleich, seine Arbeiten haben kein eigenartiges Gepräge mehr und sind auch im Holz nicht schön.
25Meinel, Georg Christian. — Klingenthal. 1742.
26Er wird im Cassenbuch der Innung als Meister bezeichnet.
28Meinel, Hermann. — Klingenthal i./S. Geb. 8. Mai 1831.
29Geigenmacher, der nur billige Arbeiten herstellte, die keinen erheblichen Kunstwerth haben.

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