Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 466

Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904

31 lines. Read by computer on 27 September 2026. Printed page 444. See the scan on archive.org.

1Muelovoets, Jan. — Antwerpen. 1584.
2Er wird als Zithermacher bezeichnet und wohnte im »Rempart des Lombards«.
4Müller. — Neukirchen b./Eger. 1791.
5Sein Zettel kommt mehrfach vor:
7Müller, Anton, lebt in Saaz.
9Müller. August, lebt als Streichinstrumentenmacher in Dessau.
11Müller, Christian Wilhelm. — Markneukirchen. Geb. 23. März 1801, † 20. März 1857.
12Aus einer guten Schule hervorgegangen, machte er neben vielen nur für den Handel bestimmten Instrumenten auch einige recht saubere Geigen, bei denen nur der Lack unschön ist.
14Müller, Conrad. — Nürnberg. 1520.
15Einer der weniger bekannten Nürnberger Lautenmacher, von dem im »Germanischen Museum« eine Arbeit erhalten sein soll.
17Müller, Georg. — Regensburg. 1670.
18Er war vermutlich der Nachfolger von Hans Wendtner, an dessen Arbeit auch die seine erinnert. In den Acten wird er ausdrücklich »Geigenmacher« genannt.
20Müller (Muller), Herm., lebt in San Francisco.
22Müller, Joseph. — Schönbach b./E. Geb. 1850 in Schönbach.
23Sohn des Blechinstrumentenmachers Vincenz Müller. Seit seinem zwölften Jahre wurde er zum Musiker ausgebildet, erlernte hauptsächlich das Flötenspiel, nebenbei aber auch Blech- und Streichinstrumente. Als Musiker kam er durch Böhmen und einen grossen Theil von Deutschland und übernahm 1873 das väterliche Geschäft, welches er seit 1880 durch Einführung des Baus von Streichinstrumenten erweiterte. Er wählt gutes Holz und arbeitet nach Stradivari, Guarneri, Caspar da Salo, sowie nach einem eigenen, in den Umrissen von anderen abweichenden Modell. Er erfand, »um den Ton zu verbessern«, einen Doppel-Resonanzboden und besitzt eine Reihe von Patenten, sowie Medaillen von allen grösseren Ausstellungen seit 1881.
24— Ausser ihm sind in Schönbach noch als Geigenmacher mit dem gleichen Familienamen thätig:
26Müller, J. A., und
27Müller, Ignaz, die beide in der Schulgasse ihre Werkstatt haben.
29Müller, Karl Albert. — Markneukirchen. Geb. 3. März 1865 in Dresden.
30Sohn eines Kunstmalers, Enkel von Christian Wilhelm M. Da er in frühesten Kindheit beide Eltern verloren hatte, kam er nach Markneukirchen und wurde im Waisenhause aufgezogen. Hierauf kam er zu dem mit ihm verwandten Moritz Ficker in die Lehre, bei dem er sechs Jahre blieb; fünf Jahre arbeitete er bei Moritz Schmidt und machte sich dann selbstständig. Er arbeitet hauptsächlich für die Firma Hermann Todt.

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