Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 481

Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904

22 lines. Read by computer on 27 September 2026. Printed page 459. See the scan on archive.org.

1Oelling, Johann Valentin. — Crawinkel. Geb. 30. Mai 1822, † 1899.
2Ein braver Musikinstrumentenmacher, dessen Geigen weniger durch schöne Form als durch guten Ton bemerkenswerth sind.
3Oliveira-Tavares, Domingo de, lebt als Saiteninstrumentenmacher in Rio de Janeiro.
4Örnberg, N. — Westerås. 1794.
5In einer vogtländer Geige im Musikhistorischen Museum in Stockholm findet sich sein Reparaturzettel.
6Olert (auch Uhlig, Olrichges, Ulrichsen), Albrecht (Albert). — Lübeck. 1625. † 1642.
7Er wird als „Lauten- und Violenmacher“ bezeichnet und wohnte am Pferdemarkt. Er liess von 1633—1641 vier Kinder taufen, doch war er kein Bürger und hatte vom Rath nur die Erlaubniss erhalten „dat he unsren Musikanten eine Bassvidell, worahn etwas thobraken, mag wieder for dicht maken“, während er sich anderer Arbeiten enthalten solle. Da er sich hieran nicht kehrte, wurde er von andern Lautenmachern, namentlich Caspar Witte, mehrfach verklagt. Nach einem Schreiben Dan. Erichs vom 7. October 1642 wird er „als für einem halben Jahre mit todt abgangen“ bezeichnet. Erich wurde sein Nachfolger.
8Oliveri, Felice, lebt seit den achtziger Jahren des XIX. Jahrh. als Geigenmacher in Turin. Vielleicht ein Sohn des Vicenzo O.
9Ollivier, lebt als „Luthier“ in Aix.
10Ollivo, lebt als „Luthier“ in Lorient.
11Olmedo Miguel, lebt als Saiteninstrumentenmacher in Santa Anna (Salvador).
12Olmi, Alberto. — Siena.
13Ein Mandolinenmacher des 19. Jahrhunderts, der vorzugsweise die Neapolitaner nachahmte.
14Olofson, Axel. — Olands Stafby, Upsala län, Schweden. 1897.
15Er ist Disponent und macht als Dilettant Hausfleiss-Geigen, von denen er einige 1897 in Stockholm ausgestellt hat.
16Olofson, A. J. — Gothenburg. 1896. 1897.
17Ein Dilettant, der einige gute Geigen gemacht und in Stockholm ausgestellt hat.
18Olrichs, Diederich. — Lübeck. 1650. 1668.
19Ein gut beschäftigter Lautenmacher, der auch Violen gemacht haben soll. Der Name kommt in den Taufbüchern als „Ulrich, Oelers, Olersen“ geschrieben vor. 1650 wird er als Pathe genannt. 1651 wohnt er „im goldenen Creutz aufm Sahl“, 1668 in der kurzen Königstrasse. Er scheint mehrfach verheirathet gewesen zu sein und war wahrscheinlich ein Verwandter von Albert Olert (Olrichges, Uhlig). Erich warf ihm freilich vor, dass er seine Kunst nicht recht erlernt habe.
20Olry, J. — Amiens. 1832. 1854.
21Schüler von Georges Channot; ein geschickter Meister, dessen Geigen wegen ihres guten Tons bei den französischen Musikern recht beliebt sind. Er arbeitete nach Stradivari und verwendete dunkelrothen Lack.

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