Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 498

Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904

32 lines. Read by computer on 27 September 2026. Printed page 476. See the scan on archive.org.

1Pasciutti, Ferdinando, hatte in den achtziger Jahren des XIX. Jahrh. in Bologna eine Werkstatt.
3Pascuali, Giacomo. — Ancarano b. Ascoli.
4Ein wenig bekannter Mandolinenmacher des 18. Jahrhunderts.
6Pasio, Lodovico. — Modena. 1506.
7Er wird als Instrumentenmacher bezeichnet und auch von Valdrighi (4338) aufgeführt.
9Passaponti, Giovanni. — Florenz. 1750.
10Er scheint hauptsächlich Taschengeigen, kleine Lauten und dergl. mit hübschen Einlagen und Schnitzereien gemacht zu haben.
12Passierbski, Franz. — St. Petersburg. 1886. 1903.
13Besitzt eine 1886 begründete Instrumentenfabrik und nennt sich •Violin- und Guitarren-Meister, Verbesserer der Balalaika• etc.
15Pasta, Antonio. — Brescia. 1710—1730.
16Vielleicht ein Sohn von Gaetano P. Es giebt Geigen mit seinem Namen, die denen von G. da Salò nachgeahmt sind, sich aber weder in der Arbeit noch im Ton auszeichnen; auch der Lack ist meist zu weich.
18Pasta, Bartolomeo. — Mailand.
19Da ich diesen Geigenmacher bisher nur bei Valdrighi (4339) erwähnt gefunden habe und nicht glaube, dass er zu der gleichnamigen Brescianer Familie gehört, vermuthe ich, dass er ein Nachkomme des 1666 nachweisbaren Cristoforo Posta (Pasta) war.
21Pasta, Domenico. — Brescia. 1710. 1730.
22Vielleicht ein Sohn von Gaetano P. Seine Geigen sind recht gut, haben ein flaches Modell und edlen Ton. Er ahmte auch die Modelle von Amati und Maggini nach.
24Pasta, Gaetano. — Brescia. 1706. 1710.
25Der Bedeutendste aus seiner Familie. Bei ihm macht sich bereits der Einfluss der Cremoneser Schule bemerkbar, die selbst in Brescia die herkömmliche Art von G. da Salò und P. Maggini schon damals zu verdrängen begann. Seine Geigen haben ein flaches Modell und edlen Ton und erinnern in den Umrissen etwa an G. B. Rogeri.
27Paterson, James. — Edinburgh. Geb. in Stirling 1834, † 1898 in Edinburgh.
28Er war ursprünglich Kunsttischler und verlegte sich seit 1885 auf das Geigenmachen. Er arbeitete sehr sauber nach Guarneri und Stradivari und erhielt 1890 in Edinburgh eine Bronze-Medaille. Er benutzte einen von Dr. Clark hergestellten Oellack von rothgelber Farbe und ist vermutlich identisch mit dem J. Paterson in Glasgow, der um 1895 eine Violine mit Kinn- und Bruststütze erfand, die vibrirende Theile des Instruments nicht berührt.
30Pathan, Vincenz. — Wien. 1860. 1892.
31Nach einer doppelt eingelegten, rothbraun lackirten Violine (die ich von ihm gesehen habe) zu urtheilen, war er nicht ungeschickt. Sein Geschäft wurde von der Wittwe Marie Pathan fortgeführt.

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