Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 505

Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904

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1Lautenmacher stand er in hohem Ansehen, doch ist mir nicht bekannt, dass sich Arbeiten erhalten haben. Nach Fetis' unbeweisbarer Angabe soll er noch 1630 gelebt haben.
3Pedrazzi, Fra Pietro. — Bologna. 1784.
4Ein Dominicanermönch, der einige Geigen gemacht hat.
6Pedrinelli, Antonio. — Crespano. Geb. 21. Juli 1781, † 1. Juni 1854 in Crespano.
7Er war ursprünglich Tischler, und zwar Sargmacher, und ging erst später zur Geigenmacherei über, in der er es zu bemerkenswerther Meisterschaft brachte. Er studirte die alten Meister sehr eingehend und erwarb sich schätzenswerthe Kenntnisse in der Lehre der Akustik, was seinen Arbeiten sehr zu Statten kam. Er arbeitete nach Stradivari, Maggini u. A. und verstand sich trefflich auf die Wahl des Holzes. Zum Boden nahm er gerne das Buchenholz von alten Rudern, die er im Arsenal zu Venedig kaufte. Sein Lack ist beinahe orangeroth. Er verwendete verschiedene Zettel und machte alle Arten von Geigen.
9No. 43 Antonio Pedrinelli
10Fe in Crespano 18..
12Antonio Pedrinelli
13ad imitationem Stradivarii
14fecit in Crespano Anno 1840
16Pehr, Andre. — Wien.
17Identisch mit Andr. Beer (s. diesen!) Es sei hier nachgetragen, dass er am 14. Jan. 1681 das Wiener Bürgerrecht erlangte.
19Pelle, Christian. — Antwerpen. 1659.
20Er wird nur als Clavecinmacher genannt.
22Pellegrino s. de Michelis.
24Pelliciari, Roberto. — S. Cesario sul Panaro. 1887.
25Ein Geigenmacher ohne Eigenart und ohne bemerkenswerthe Geschicklichkeit.
27Pellizon, Antonio I. — Görz. Geb. um 1759 in Gabria bei Savogna, † 27. Oct. 1850.
28Ein tüchtiger Geigenmacher, dessen Violinen, Violoncelli und Bässe jetzt sehr gesucht sind. Seine Arbeit geht auf die Amati-Schule zurück, hat aber Manches, was sie eigenartig erscheinen lässt. Er hatte vier Söhne, die gleichfalls Geigenmacher wurden und fast alle gleich ihm ein hohes Alter erreichten. Eine gute Violine von ihm kaufte Cav. Gaudenzio Tosi in Scariano bei Savogna um 300 fl. Geigenmacher Ferenczy in Wien besitzt ein Violino von ihm aus dem Jahre 1823.
30Pellizon, Antonio II. — Görz. Geb. um 1815, † 9. Dec. 1869 in Görz.
31Dritter Sohn von Antonio I. P. und dessen Schüler, wenn auch dem Vater nicht ebenbürtig. Er hat nicht viele Geigen selbstständig gemacht und beschäftigte sich hauptsächlich mit Ausbesserungen.
33Pellizon, Carlo. — Görz. Geb. 1811, † 20. Nov. 1891.
34Zweiter Sohn von Antonio I. P. und als Geigenmacher nicht ungeschickt, wenn auch etwas handwerksmässig. Seinem Vater steht er sehr nach, seinen Brüdern aber gleich.
36Pellizon, Filippo. — Görz. Geb. 1817, † 30. Jan. 1897.
37Vierter Sohn von Antonio I. P.; der letzte und vielleicht der unbedeutendste Geigenmacher aus der Familie. Seine Arbeit ist ohne Eigenart, er hat nur wenig Selbständiges geschaffen.

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