Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 552

Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904

31 lines. Read by computer on 27 September 2026. Printed page 530. See the scan on archive.org.

1Ricevuti, Aurelio. — Florenz. 1650.
2 Ein Instrumentenmacher, der als Sohn des Apollonio bezeichnet und von Valdrighi (2612) aufgeführt wird.
4Richard, Robert. — Paris. 1756.
5 Geschwornen Zunftmeister für 1756. Sonst ist vorläufig nichts über ihn bekannt. Valdrighi nennt ihn einen Reparateur. Es soll auch einen Geigenmacher François Richard gegeben haben, der noch im 19. Jahrhundert gelebt hat.
7Richards, Edwin. — London. Geb. 1859, † 1894.
8 Ein sehr geschickter Geigenmacher, der sowohl praktische als theoretische Kenntnisse in hervorragendem Maasse besass und bei Kennern in hoher Achtung stand. Auch sein Vater soll schon Geigenmacher gewesen sein.
10Richelme, Antoine Marius. — Marseille. 1832, † 1896.
11 Schüler von Yong in Marseille; arbeitete bei Coviaux Sippy und Daniel und machte sich 1867 selbstständig. Ein talentvoller Geigenmacher, der das Heil seiner Kunst darin erblickte, dass man zur alten Violenform zurückkehre. Er machte verschiedene Geigen und Bratschen nach diesen Principien, die sich durch vollen Klang auszeichnen, und gab 1868 eine Schrift unter dem Titel: •Etudes et observations sur la lutherie ancienne et moderne• heraus. Sein Nachfolger wurde Diter.
13Richer, O. H. — Montreal. 1886.
14 Vielleicht mit Thomas Richer-Francis verwandt. Besserer kanadischer Geigenmacher aus dem letzten Drittel des 19. Jahrhunderts.
16Richer-Francis, Thomas, englischer Geigenmacher dritten Ranges, der nach 1880 vorkommt.
18Richter, Casp. Wilh. Christian. — Hamburg.
19 Ein Instrumentenmacher, der am 19. Mai 1797 Bürger von Hamburg wurde.
21Richter, Christian Adam. — (Mark-)Neukirchen. Geb. um 1685. 1708.
22 In den Innungsbüchern heisst es von ihm am 8. Juni 1708: •Christian Adam Richter, Geigenmachers Geselle, ist keines Meisters Sohn und hat auch die vorgeschriebenen zwei Jahre nicht verwandert, vielmehr bei Hochfürstl. Durchl. unterthänigst angesucht, ohne Wanderung ein Mitmeister zu werden und dafür 10 Thaler an die Hochfürstl Cammer abgetragen.• Er war vermutlich ein Eingewanderter und scheint auch auswärts gestorben zu sein — vielleicht in Klingenthal —, da sein Name in den Markneukirchner Pfarrbüchern nicht vorkommt. Von ihm ist vielleicht die sechssaitige Tenor-Viola di Gamba in der Sammlung Claudius in Malmö, auf deren Zettel man freilich nur den Namen Richter mit der Jahreszahl 1712 entziffern kann. Er scheint identisch zu sein mit dem bereits 1705 in den Zunftbüchern erwähnten Christoph Adam R.
24Richter, Christian Friedrich. — Klingenthal. 1736.
25 Sohn von Christoph Adam R. Wie sein Vater nur aus den Innungslisten bekannt.
27Richter, Christoph Adam. — Klingenthal. 1724.
28 Einer der älteren Klingenthaler, der schon 1724 im Geigenmacher-Cassenbuch als Meister bezeichnet wird. Er ist vermutlich mit dem Christian Adam R., der 1708 in Markneukirchen in die Innung aufgenommen wurde, identisch. Eine Verwechslung von Christian mit Christoph findet sich in den damaligen Urkunden ebenso häufig wie mit Gottfried und Gottlieb etc.
30Richter, Karl, hat in Wien eine Geigenmacherwerkstatt.

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