Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 604

Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904

34 lines. Read by computer on 27 September 2026. Printed page 582. See the scan on archive.org.

1Schunda, Franz. — Budapest. 1850. 1871.
2Schüler seines Bruders Josef, bei dem er um 1850 in die Lehre trat. Er wurde Theilhaber der Firma und trat 1871 aus derselben aus.
4Schunda, Josef. — Budapest. Geb. in Sibřín in Böhmen 1818.
5Gründer der am 16. Januar 1848 errichteten und noch heute bestehenden grossen Musikinstrumentenfabrik.
7Schunda, Wenzel Josef. — Budapest. Geb. am 19. Mai 1845 in Dubeč in Böhmen.
8Schüler seines Bruders Josef, der ihn, da er selbst kinderlos war, 1856 bei sich aufnahm. Nach siebenjähriger Lehrzeit wurde er Geselle; drei Jahre ging er zu seiner Vervollkommnung auf Reisen, wurde 1868 Theilhaber und 1871 alleiniger Inhaber der Firma, die zwar auch sehr gute Steichinstrumente herstellt, ihr Hauptverdienst aber auf dem Gebiete des Cymbalbaus hat. 1900 war er Mitglied der Ausstellungsjury in Paris.
10Schuster, Andreas, arbeitete im letzten Jahrzehnt des XIX. Jahrhunderts als Geigenmacher in Schönbach b./E.
12Schuster, Bartelmo. — Augsburg. 1499—1516.
13Lauten- und Hackbrettmacher. Dieser Meister kommt bald allein mit dem Taufnamen bezeichnet, bald mit beiden Namen in den Augsburger Steuerregistern vor.
15Schuster, Carl August. — Markneukirchen. Geb. 19. April 1818, † 10. April 1851.
16Sohn von Carl Friedrich Sch. Wenn auch kein hervorragender, so doch ein geschickter Meister, der freilich hauptsächlich billige Geigen machte.
18Schuster, Carl Friedrich. — Markneukirchen. Geb. 25. April 1788, † 2. Dec. 1864.
19Sohn von Joh. Christ. Sch. Er arbeitete von 1812—1860 als Geigenmacher und gehörte zu den besten vogtländischen Geigenmachern seiner Zeit.
21Schuster, C. G. jun. (Carl Gottlob). — Markneukirchen. Musikinstrumenten-Manufactur, gegr. 1824.
22Eine der angesehensten Firmen ihres Orts. Die jetzigen Inhaber Raimund und Ulrich Schuster, die vorher nach ihren Modellen und Angaben bei verschiedenen Meistern arbeiten liessen, errichteten 1895 eine eigene Geigenbau-Werkstätte, in der u. A. musterhaft gearbeitete Geigen nach Dr. Grossmann's Theorie hergestellt werden.
24Schuster, Friedrich Wilhelm. — Stössen. 1845. 1888.
25Ein Musiker, der 1845 die Preismedaille der Berliner Akademie erhielt, dann Hornist war und später nach Amerika ging. Er glaubte den •Amati-Lack• erfunden zu haben und liess sich 1888, nach seiner Rückkehr aus Amerika, als Geigenreparateur in Stössen nieder.
27Schuster, Georg I. — (Mark-)Neukirchen. Geb. 1685, † 12. Juli 1759 im Alter von 74 Jahren und 6 Monaten.
28Besserer Meister seiner Zeit, der viel auf Reisen gegangen sein soll. Er ist wahrscheinlich der Stammvater der heute noch blühenden Familie.
30Gebaut von
31C. G. Schuster jun. Markneukirchen
32nach Dr Großmanns Theorie mit im Quintenverhältnis abgestimmten Resonanzplatten
331899

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