Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 613

Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904

33 lines. Read by computer on 27 September 2026. Printed page 591. See the scan on archive.org.

1Sanctus Seraphinus Nicolai Amati
2Cremonensis Allumnus faciebat. Udine A: 1680
4Serapine, G. — Neapel.
5Ein Mandolinenmacher vom Ende des 19. Jahrhunderts.
7Serasati, Domenico. — Neapel. 1710. 1750.
8Obwohl er bei Lebzeiten einen gewissen Ruf besass, gelang es mir nicht, eine zweifellos echte Arbeit von ihm kennen zu lernen.
10Serdet, Paul. — Paris. Geb. 10. Jan. 1858 in Mirecourt.
11Schüler von Gaillard und Derazey, arbeitete von 1877—1883 in Lyon bei A. C. Silvestre, siedelte mit ihm nach Paris über und blieb weiter bei ihm bis 1894, in welchem Jahre er seine eigene Werkstatt eröffnete. Seine Arbeit ist künstlerisch, er arbeitet nach Stradivari und Guarneri und verwendet Oellack. Nachdem er schon 1889 eine silberne Mitarbeiter-Medaille erhalten hatte, wurde er 1900 in Paris für seine Geigen mit der goldenen Medaille ausgezeichnet.
13PAUL SERDET
14Luthier à Paris 19—No——
16Settani, Pasquale, lebt in Brooklyn.
18Setzer, August. — Budapest. 1890. † 6. Dec. 1896.
19Solange er gesund war, galt er als ein recht geschickter Geigenmacher; langandauernde Krankheit aber verhinderte es, dass er zur eigentlichen Vollendung kam. Als Gehilfe arbeitete er bei W. J. Schunda.
21Seyd, Ernest August. — London. Geb. 28. Juni 1866 in London.
22Sohn eines Londoner Hotelbesitzers deutscher Abstammung*). Er hat eine gediegene musikalische Ausbildung erhalten, spielt alle Instrumente und ist ein Virtuose auf dem Saxophon. Das Geigenmachen betreibt er zwar nur aus Liebhaberei, aber mit grossem Ernst und schönem Erfolg. Er studirte die alten Meister und fertigte mehrere Copien nach Stradivari an, hat aber schliesslich sein eigenes Modell gefunden, das auch in den Umrisslinien manche Abweichungen von den italienischen Vorbildern aufweist.
24Ernest August Seÿd. fecit.
25LONDINI. Anno Domini MDCCXC
27Sgarbi, Antonio, ein in den beiden letzten Jahrzehnten des XIX. Jahrhunderts in Rom ansässiger Instrumentenmacher. Daselbst bestand auch eine Firma: Gius. Sgarbi & Figli.
29Sgarbi, Giuseppe, gen. Jarino. — Finale nell’ Emilia (Modena). 1841. 1887.
30Ein geschickter Geigenmacher, der für seine Violinen, Violen, Violoncelli
32*) Vgl. Genealogisches Handbuch bürgerl. Familien. Bd. II. (Charlottenburg 1889, Mähler).

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