Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 629

Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904

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1können durch die Tonschraube ganz entschieden verbessert werden. Sprenger erfand ferner den sogen. Paganini-Kinnhalter und Württemberger beschäftigte sich mit der Herstellung quintenreiner Saiten. Im Jahre 1897 übergab er sein Geschäft seinem Sohne.
3Sprenger, Augustin. — Nürnberg. Geb. um 1848, † 1896.
4Sohn und Schüler seines Vaters Carl Spr., in dessen Art er arbeitete. Er begründete um 1878 ein neues Geschäft, das aber, da keiner seiner Söhne Geigenmacher geworden ist, nach seinem Tode wieder aufgelöst wurde.
6Sprenger, Carl Bonifacius. — Nürnberg. Geb. in Mittenwald 1805, † 1875 zu Nürnberg.
7Erlerte in Mittenwald das Geigenmachen und arbeitete später mit Vauchel zusammen. Namentlich seine Violoncelli waren beliebt und sind heute noch geschätzt. Er verwendete selbstbereiteten Oellack, manchmal auch Spirituslack.
9Sprenger, Josef Ferdinand. — Nürnberg. Geb. in Nürnberg am 15. Juni 1846.
10Schüler seines Vaters Carl Sprenger und von Vauchel. Nach dem Tode seines Vaters übernahm er dessen Geschäft (1875) und befasste sich seitdem mit dem Neubau aller Streichinstrumente (Geigen, Violen, Violoncellos, Contrabässe, Philomelen, Streichmelodions), sowie auch mit dem Bau von Concertzithern, Guitarren und Bogen. Er arbeitete nach Stradivari, Guarneri, Amati, Maggini etc., zieht im Allgemeinen jedoch grosses Patron und flache Wölbung vor. Den Lack (Oel und Spiritus), bereitet er sich nach seines Vaters und Vauchel's Vorgang selbst; er ist ein feiner Holzkenner und arbeitet seine Instrumente sehr sorgfältig aus. Er betreibt auch die Saitenspinnerei für alle Instrumente.
12Spyker, Jakobus. — ?
13Ein vlämischer Geigenmacher, der nach Amati arbeitete.
15Squier, J. B., lebt in Boston, und V. C. Squier in Battle Creek (Mich.).
17Ssemenow. — St. Petersburg. XIX. Jahrh.
18Ein Russe, der als Geigenmacher einen gewissen Namen hat.
20Stadler, Caspar. — München. 1705. 1735.
21Seine selten vorkommenden Geigen sind gut gemacht, haben dunklen Lack und hohe Wölbung. Er scheint auch Musiker gewesen zu sein und gehörte als solcher wohl einer Capelle als "Trabant" an. Eine Viola d'amore von ihm besitzt das Germanische Museum in Nürnberg.
23Stadlmann, Antoni. — Wien (?). 1783.
24In einer Geige von gewöhnlicher Arbeit fand sich der untenstehende, ge-

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