Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 640

Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904

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1Modell, gelungene Ausführung und italienischer Ton besonders gelobt wurden. Er ist ein sehr fleissiger und kenntnissreicher Meister, als solcher auch als beeideter Schätzmeister angestellt und besitzt verschiedene Auszeichnungen.
3Stefanini (Stephanini), Carlo. — Mantua. 1764. 1790.
4Ein Lauten- und Mandolinenmacher, der grosse Sorgfalt auf die äussere Ausstattung seiner Arbeiten legte. Eine Mandoline von ihm besitzt die kgl. Sammlung in Berlin (No. 743), eine Pandurina die Crosby-Brown-Sammlung in New-York (No. 2229).
6Steger, N. Franz. — Ofen (Budapest). 1796.
7Eine Geige von ihm aus dem Jahre 1796 befindet sich im Math.-Dom zu Budapest (Ofen).
9Steger, Lorenz. — Salzburg. 1576.
10Er wird im Salzburger Bürgerbuch als Lautenmacher aus •Gintzpurg (Günzburg) im Allgey• aufgeführt. Er ist vielleicht der Vater Magnus Stegher's in Venedig.
12Stegher, Magnus. — Venedig. XVII. Jahrh.
13Der Name kommt in allerlei Entstellungen vor, als Segher, Stegner und selbst Stregner. In einer Mandola in Berlin (kgl. Sammlung No. 731) und in einer Laute im Liceo comun. di Musica in Bologna liest man jedoch deutlich Stegher. Er machte ausser Lauten auch gute Bassviolen.
15Stegmaier, F. — Ingolstadt. 1852.
16Er war Blech- und Streichinstrumentenmacher und Händler und hat wohl nur Reparaturen ausgeführt. Sein Nachfolger ist O. Schmelz.
18Steif, Martin, arbeitet als Geigenmacher in Steingrub b./E.
20Stein, Johann Georg. — ? 1753.
21In einer Laute mit diesem Namen ist der Wohnort •Berlstaedt• zu lesen. Andere wollen •Bernstadt• lesen. In Bernstadt in Sachsen kommt jedoch zwischen 1750—1760 der Name gar nicht vor, und in Bernstadt in Schlesien ist um die genannte Zeit nur ein Erbmüller Johann Christian Stein, aber kein Lautenmacher nachzuweisen. Welcher Ort kann also mit Berlstaedt allenfalls noch gemeint sein?
23Stein. — Markneukirchen. 1845. 1852.
24Ein kleiner, aber geschickter Geigenmacher, der freilich nur billige Geigen gemacht hat.
26Steinbrinck, Joh. Andr. Ant. — Hamburg. 1792.
27Ein Instrumentenmacher, der am 27. April 1792 Bürger wurde.
29Steiner, Johannes Anton. — (Mark-)Neukirchen? 1760. 1773.
30Sehr gewöhnliche Vogtländer Arbeit und unschönes Modell; trotzdem wird auf den Zetteln Cremona als Ursprungsort fingirt.
32Steiner, Johann Joseph. — (Mark-)Neukirchen? 1774. 1792.
33Wahrscheinlich ein Sohn von Johannes Anton St. Seine Arbeit ist ebenso werthlos. Er giebt Mittenwald — oder, wie er schreibt, Mittenbald — als Wohn-

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