Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 65

Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904

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1Berg, G. E. – Kopenhagen. † um 1900.
2Dänischer Streichinstrumentenmacher, dessen Werkstatt auf den Geigenmacher Rosenvald überging. Er wohnte erst Rewentlowsgade, dann Klosterstraße 10.
4Berg, Olof. – Königsberg. 1835. 1836.
5Ein schwedisch-norwegischer Consul, der allerlei neue Erfindungen, die er machte, an Geigen anbringen liess. Er selbst machte nichts und liess seine Ideen meist in Schönbach ausführen. Dass er mit seinen Erfindungen keinen Erfolg erzielte, sei nur nebenbei erwähnt.
7Bergbom, C. – ? XVIII. Jahrh.
8Besserer schwedischer Geigenbauer, der nach Stainer arbeitete.
10Bergé. – Toulouse. 1760. 1771.
11Ein Lautenmacher, der bisher nur durch die Inschrift einer vielle organisée im Museum des Conservatoriums zu Paris bekannt geworden ist.
13Bergé, a Toulouse 1771
15Berger, C. D. – Schwerin. 1835.
16Mittelmässiger Reparateur.
18Berger I. – Landshut. Erste Hälfte des XVIII. Jahrh.
19Seit der Auflösung der herzoglichen Hofhaltung auf der Trausnitz (1579) war es mit der Musik in Landshut schwach bestellt. Es kommen nur mehr die „Stadt-Singer“ mit ihren religiösen Schau- und Singspielen und die „Stadt-Instrumentisten“ vor, die Letzteren bestanden aus drei Pfeifern und einem „Pusauner“. In Folge der Drangsale des 30jährigen Krieges und seiner Nachwehen hatten die Stadtväter weder Geld noch Herz für die Musik, selbst die Pfeifer verstummt und wurden aus den Stadtkammerrechnungen gestrichen*). Erst in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts scheinen sich die Musikverhältnisse wieder gebessert zu haben, denn nun liessen sich wieder Geigen- und Lautenmacher hier nieder, und unter diesen wird nach 1726 Berger, wohl der Nachfolger Fischers, genannt.
21Berger, Lorenz. – Landshut. 1759. 1807.
22Sohn und Schüler des Berger I. wurde 1759 als „Stadthauboist“ aufgenommen und machte seitdem, wie der Landshuter Gewerbekataster von 1807 sagt: sämtliche Instrumente, wie sein Vater. Sein Geschäft ging 1808 auf Franz Kriner über.
24Berger, Max. – Markneukirchen. Geb. 1869 in Markneukirchen.
25Schüler von H. Th. Heberlein jun. Nach einer neunjährigen Lehr- und Wanderzeit begründete er 1892 in seiner Vaterstadt sein eigenes Geschäft, in welchem Geigen nach den Modellen der alten Meister gebaut werden. Als Zettel wird der Name des Meisters, nach dessen Modell die Geigen gemacht sind, eingeklebt.
27Berger-Kapralik, Julius. – Lemberg. Geb. in Lemberg 1864.
28Erlerte nach seiner Angabe in Russland von 1879–1883 die Geigenmacherei, machte sich 1886 in Lemberg selbstständig und baute nach Amati, Stradivarius und Vuillaume. Im Lack ahmte er französische Vorbilder nach. 1894 stellte er mehrere Geigen hors concours aus und hat seitdem den Neubau von Streichinstrumenten aufgegeben und sich ausschliesslich auf den Instrumentenhandel verlegt.
30*) Vgl. A. Kalcher, Chronik der Landshuter Liedertafel (1891).

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