Scan 679
Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904
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1Thir, Thomas. — Trevi. (?) 1692.
2Wahrscheinlich ein Deutscher, der sich in Trevi (lat. Trebia) vorübergehend aufgehalten oder niedergelassen hat und kein geborener Trevianer, wie er sich wohl nur in mangelhafter Sprachkenntniss bezeichnet. Er dürfte der Ahnherr der Familie Thir sein. Eine Viola von ihm befindet sich im Stift St. Florian in Oberösterreich.
4Thoma, Jakob. — Wien. 1880. 1888.
5Wiener Geigenmacher, der nicht ungeschickt war und Copien nach Stradivari und Guarneri etc. verfertigte.
7Thomassin. — Paris. Geb. um 1788. 1852.
8Einer der besten Gehilfen Clément, der in der Zeit von 1825—1845 auch eine Reihe von ziemlich guten Geigen gemacht hat, die er mit seinem eigenen Namen zeichnete.
10Thomson, James. — Berwick-on-Tweed. 1848.
11Ein geschickter schottischer Dilettant.
13Thompson, Charles. — London. 1775. 1785.
14Er arbeitete zusammen mit seinem Bruder Samuel Thompson und war vielleicht der älteste und erstverstorbene Sohn von Rob. Th. In der Arbeit steht er seinem Vater nahe.
16Thompson, E. A., arbeitet als Geigenmacher in Minneapolis.
18Thompson, Peter. — London. 1794.
19Ein Sohn von Robert Th., der mit Samuel Th. zusammen arbeitete.
21Thompson, Robert. — London. 1749. 1764.
22Seine Arbeit ist gut; er arbeitete, wie seine meisten Zeitgenossen in England, nach dem Stainer-Modell. Um 1764 betrieb er sein Geschäft mit einem seiner Söhne gemeinschaftlich, wohl mit Charles, der der älteste gewesen zu sein scheint.
24Thompson, Samuel. — London. 1775. 1794.
25Sohn von Robert Th. Er arbeitete zuerst mit Charles Th. und dann mit Peter Th. zusammen.
26v. Lütgendorff, Geigen- und Lautenmacher.
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