Scan 737
Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904
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1Wörnle (N.?). — Mittenwald. 1720.
2Der Name kommt auch „Wörle“ geschrieben vor. Er verwendete ein flaches Modell von origineller Form und gelben Lack.
4Wohlenberg, Wilhelm. — Güstrow i./M. Geb. 1853 in Ohof bei Meinersen.
5Er war ursprünglich Musiker (Geiger) und als solcher in Baden-Baden, in Kroll’s Etablissement in Berlin, in Bad Homburg etc. engagirt. Aus lebhaftem Interesse für sein Instrument erlernte er von Wunderlich das Geigenmachen und vervollkommnete sich durch Selbststudium noch weiter. Im Jahre 1898 gründete er in Güstrow seine Werkstatt für Geigenbau, verbunden mit einer Musikalien- und Instrumentenhandlung.
7Wohner, Johann. — Schönbach b./E.
8Unter den Meistern von 1826 findet sich auch sein Name. Ein Vincenz Wohner arbeitet noch jetzt als Geigenmacher in Schönbach.
10Woldemar, Michel. — Orléans. Geb. 1750.
11Componist, Violinist und Schriftsteller, Erfinder der „Violine-Viola“, einer Violine mit fünf Saiten. Wie in unseren Tagen Ritter der Viola noch eine E-Saite hinzufügte, so ergänzte Woldemar die Besaitung der Violine durch eine C-Saite.
13Wolf, E., lebte als Geigenmacher in Halle; 1900 erscheint Elise Wolf als Inhaberin seines Geschäfts.
15Wolf, Karl, lebt als Streichinstrumentenmacher in Neuhaus bei Budweis.
17Wolf, Raimund, lebt als Geigenmacher und Händler in Heidelberg.
19Wolfaert, Eewont (Eduard). — Antwerpen. 1588.
20Gehörte als Clavecinmacher der Lukasgilde an. Vermuthlich hat er auch Lauten gemacht.
22Wolff, Carl. — Berlin. Geb. 28. Juli 1795 zu Bernstadt in Schlesien † 2. Jan. 1854 in Berlin.
23War Anfangs Militärmusiker, wurde von Straube beim Reparieren und beim Bau neuer Streichinstrumente angeleitet und brachte es darin zu einer gewissen Fertigkeit. Seine Streichinstrumente, die alle sehr stark im Holz sind, finden im Orchester gute Verwendung, sind aber oft roh ausgeführt und wenig elegant in der Form. Auch sein Holz und sein dunkler Lack lassen zu wünschen übrig. — Sein Sohn, der noch 1861 lebte, war sein Nachfolger.
25Wolff, Gebrüder. — Kreuznach. 1879. 1900.
26Streichinstrumenten- und Saitenfabrik. Erfinder einer verwendbaren stummen Violine. Theilhaber und Chef ist Leopold Wolff, seit 1876 Capellmeister des Cur-Orchesters in Bad Münster am Stein (auch Weinhändler).
28Wolff, Johann Kaspar. — Strassburg i./E. 1680.
29Ein jetzt wenig bekannter, seiner Zeit jedoch angeschener Lautenmacher, der Schwiegervater von Johann Valentin Storek, der wahrscheinlich seine Werkstatt übernahm.
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- Wohlenberg, Wilhelm
- Wohner, Johann
- Woldemar, Michel
- Wolf, E.
- Wolf, Karl
- Wolf, Raimund
- Wolfaert, Eewont (Eduard)
- Wolff, Carl
- Wolff, Gebrüder
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