Scan 739
Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904
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1Wotruba (Otruba). Josef, lebte um 1877—1881 in Nieder-Georgenthal.
3Wright, Daniel. — London. 1743. 1745.
4Von ihm ist nur bekannt, dass er eine Zeit lang in Holborn wohnte und auch dies nur nach seinem Zettel:
6Wrozina, Ignaz. — Perth. 1886.
7Erhielt 1886 auf der Edinburgher Ausstellung für das schöne Modell und den guten Ton einer Geige die silberne Medaille.
9Würffel (Würfel), Jeremias. — Greifswald. 1686.
10† 1725.
11Er dürfte ein Sohn des Johannes W. und ein Enkel eines gleichnamigen Hofmusikus des Königs Gustav Adolf gewesen sein. Er war 1686 bereits Stadt- und Universitätsmusikus und verheirathet mit der Wittwe des Stadtmusikers Henning Bolte († 1676). Er fertigte auch Lauten und Geigen an, und von ihm dürfte die mit J. Würffel, Musicus I(nstrumentalis) bezeichnete sechssaitige Altviole in der Berliner königl. Sammlung herrühren. Sie ist von auffälliger Bauart; der Unterkörper des Schallkastens ist nochmals eingekerbt; auch die Schalllöcher sind eigenartig und die Zargen sehr hoch, Decke und Boden mit Kreuzblumen eingelegt, und am Wirbelkasten befindet sich ein hübsch geschnitzter Löwenkopf. Sein gleichnamiger Sohn (geb. 1682, † 1766), war Organist an allen drei Greifswalder Kirchen; ob er auch Geigen gemacht hat, ist unbekannt.
13Würffel, Johannes. — Greifswald. 1663.
14Eine schöne Viola di Gamba mit einem vergoldeten Frauenkopf am Wirbelkasten, die 1883 auf der von der holl. Gesellschaft „Pulchri Studio“ veranstalteten Ausstellung zu sehen war, trug diesen Namen und Jahreszahl. Johannes W. war vermutlich ein Sohn von Jeremias W., der schwed. Hofmusiker war und nach 1632 in Stettin gelebt haben soll, aber auch in Greifswald nachweisbar ist. Johannes W. ist wohl auch der Vater des 1678 geborenen nachmaligen Theol.-Professors Johann Ludwig Würfel, der auch Organist an der Nikolaikirche, Regimentsprediger Karl’s XII. und Pastor an St. Marien war und 1719 starb. Vgl. Kirchhoff, Der Stadtkure in Greifswald S. 23.
16Wulff, B., Kopenhagen. 1794.
17Ein Deutscher, wahrscheinlich ein Musiker, der auch Geigen machte.
19Wunderlich, Friedrich Albin. — Markneukirchen. Geb. 24. Dec. 1864.
20Bruder von Wilhelm August W. Schüler von Hermann Dölling sen. Seit 1886 arbeitet er selbstständig und ist jetzt Vormeister der Geigenmacher-Innung; er ist ebenso geschickt in der Neuherstellung wie in der Wiederherstellung alter Geigen.
22Wunderlich, Otto Felix. — Moskau. Geb. 1873 in Markneukirchen.
23Schüler von C. Richard Mönnig in Markneukirchen. Arbeitete seit 1891 als Geigenmacher in Köln a./Rh., Amsterdam, Karlsruhe etc., kam 1896 nach Moskau, wo er sich 1898 selbstständig machte und bald einen guten Ruf als Geigenmacher erwarb. Auch seine Bogen werden gelobt.
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- Wrozina, Ignaz
- Würffel, Jeremias
- Würffel, Johannes
- Wunderlich, Friedrich Albin
- Wunderlich, Otto Felix
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