Scan 90
Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904
31 lines. Read by computer on 27 September 2026, twice; the two readings disagreed in places. Printed page 68. See the scan on archive.org.
1dem Tode desselben dem Sohne und Nachfolger seine Dienste an. I. A. Chanot nahm ihn auf drei Jahre in die Lehre. Hier kamen ihm seine Vorkenntnisse in der Holzbearbeitung sehr zu Statten, und er machte schnelle Fortschritte. Er blieb bei Chanot bis 1899 und machte sich dann selbstständig. Bowler arbeitet ungemein sauber und baut seine Geigen hauptsächlich nach der *Messias* von Stradivari. Er verwendet einen dunkel-orange-rothen Bernsteinlack und wird als Künstler geschätzt. Seine Biographie mit Bildniss, Geigenabbildung und Zettel veröffentlichte Rev. Meredith-Morris in *The Strad* (April 1900, No. 120). one of two readings
2dem Tode desselben dem Sohne und Nachfolger seine Dienste an. I. A. Chanot nahm ihn auf drei Jahre in die Lehre. Hier kamen ihm seine Vorkenntnisse in der Holzbearbeitung sehr zu Statten, und er machte schnelle Fortschritte. Er blieb bei Chanot bis 1899 und machte sich dann selbstständig. Bowler arbeitet ungemein sauber und baut seine Geigen hauptsächlich nach der "Messias" von Stradivari. Er verwendet einen dunkel-orange-rothen Bernsteinlack und wird als Künstler geschätzt. Seine Biographie mit Bildniss, Geigenabbildung und Zettel veröffentlichte Rev. Meredith-Morris in "The Strad" (April 1900, No. 120). one of two readings
4Arthur Bowler
5LONDON, FECIT 19
7Braglia, Antonio. — Modena. 1790. † um 1820.
8Besonders als Bogenmacher geschätzt; seine Guitarren und Bässe sind dagegen weniger werthvoll.
10Brahi. — Lüttich. 1900.
11Geigenmacher und -Händler der Gegenwart.
13Braidi, Geminiano. — Modena. 1794.
14Er baute Geigen und Bogeninstrumente aller Art, — Alles aber ohne besonderes Verdienst.
16Braidi, Giovanni. — Modena. 1766.
17Mittelmässiger Geigenmacher, von dem ich ein grosses Violoncell und einen Bass gesehen habe. Vielleicht der Vater Geminiano's.
19Johannes Braidi, protomagister violae majoris (sic) in C. S. mi ducis Mutinae fecit a. 1766
21Brandilioni (Brandiglioni), Filippo. — Brescia. 1790.
22Er wird von Mehreren in das 17. Jahrhundert versetzt*) und soll das Maggini-Modell nachgeahmt haben. Das Erstere ist falsch und das Letztere nicht bewiesen. Grillet veröffentlicht den Zettel:
24Brandini, Fausto. — Pisa. 1777.
25Seine Geigen sind nicht ungeschickt gemacht. Valdrighi (3867) schreibt den Namen Prandini, doch scheint die Schreibweise mit B die vorherrschende zu sein.
27Brandini, Jacopo. — Pisa. 1789.
28Unbedeutender Geigenmacher, von dem wenig bekannt ist, vielleicht der Sohn Fausto's.
30*) Fenaroli erwähnt ihn nicht.
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