Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 166

Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904

37 lines. Read by computer on 3 September 2026, twice; the two readings disagreed in places. Printed page 142. See the scan on archive.org.

1Dodd, John Kew. — London. Geb. in Stirling 1752, † 4. October 1839 zu Richmond.
3Dieser ausgezeichnete Bogenmacher, der zuerst Büchsenschlosser und dann Goldwaagenmacher war, steht in England in gleichem Ansehen wie Fr. Tourte in Frankreich. Seine Bogen sind ebenso gut wie die seines französischen Rivalen, wenn er auch ihre Eleganz nicht erreicht. Er war der älteste Sohn von Edward D. und Bruder von Thomas D. und wohnte New street, Covent Garden. Seine Stangen haben vielleicht den einzigen Fehler, nicht immer lang genug zu sein. Trotzdem brachte er es im Leben nicht vorwärts und starb als 87jähriger Greis im Armenasyl (workhouse) zu Richmond. Er hatte nie einen Schüler, da er seine Geheimnisse des Bogenmachens nicht verrathen wollte; er soll sogar, wie behauptet wird, trotz seiner Armuth ein Angebot von 1000 Pf. Sterling für die Preisgabe seines Geheimnisses abgelehnt haben. one of two readings
4Dieser ausgezeichnete Bogenmacher, der zuerst Büchsenschlosser und dann Goldwaagenmacher war, steht in England in gleichem Ansehen wie Fr. Tourte in Frankreich. Seine Bogen sind ebenso gut wie die seines französischen Rivalen, wenn er auch ihre Eleganz nicht erreicht. Er war der älteste Sohn von Edward D. und Bruder von Thomas D. und wohnte New street, Covent Garden. Seine Stangen haben vielleicht den einzigen Fehler, nicht immer lang genug zu sein. Trotzdem brachte er es im Leben nicht vorwärts und starb als 87 jähriger Greis im Armenasyl (workhouse) zu Richmond. Er hatte nie einen Schüler, da er seine Geheimnisse des Bogenmachens nicht verrathen wollte; er soll sogar, wie behauptet wird, trotz seiner Armuth ein Angebot von 1000 Pf. Sterling für die Preisgabe seines Geheimnisses abgelehnt haben. one of two readings
6Dodd, Thomas (sen.). — London. 1786. 1809.
8Dritter Sohn von Edw. D. War zuerst Brauer, dann 1786—1789 Bogenmacher, von 1798 Geigenmacher und -Händler und zuletzt noch Harfen- und Klavierbauer. Seinen Ruhm als Geigenmacher verdankt er hauptsächlich seinen Gehilfen Bernhard Fendt und John Lott; er verstand sich aber ausserordentlich gut auf das Lackiren, das er als sein Geheimniss behandelte. Er war ausserdem ein gewiegter Kenner italienischer Instrumente. Seine Geigen und Violoncelli werden schon jetzt mit 1000 M. bezahlt.
10T. Dodd
11Violin, Violoncello and Bow Maker
12New Street
13Covent Garden.
15Dodd, Maker, 92 St. Martins Lane
16Perfect copies of Stradiuarius, Amati, Stainer, etc.
17Note: — The only possessor of the recipe for preparing the original Cremona oil varnish.
18Instruments improved and repaired
20Dodd, Thomas (jun.). — London.
22Jüngerer Sohn von Th. sen. †. Anfang des 19. Jahrhunderts. Schüler von Bernh. Fendt und Lott. Er war geschickt, aber er starb so jung, dass er nicht ausreifen konnte.
24Dodi, Giovanni. — Modena. Zweite Hälfte des XIX. Jahrhunderts.
25Seine Violen und Contrabässe sollen recht gut sein.
27Dodi. — Modena. Zweite Hälfte des XIX. Jahrhunderts.
28Ein Sohn oder Bruder von Giov. Dodi. Soll gleichfalls als Geigenmacher gelebt haben.
30Dods (Dodds), Edward. — Edinburgh. 1889. 1902.
31Seine Geigen sind nicht hervorragend; auch sein Lack ist nicht besonders, obwohl er behauptet, der einzige Geigenbauer zu sein, der wirklich den Cremoneser Lack wiedergefunden habe.
33Dölling, Georg Louis. — Markneukirchen. Geb. 15. Dec. 1860.
35Louis Dölling jun.
36Markneukirchen i. S. Anno 18

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