Scan 70
Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904
18 lines. Read by computer on 3 September 2026. Printed page 46. See the scan on archive.org.
1Bergonzi, Nicola. — Cremona. 1740. 1782.
2Aeltester Sohn von Michel Angiolo B., der das väterliche Geschäft übernahm und fortsetzte. Er baute viele Instrumente, die im Patron denen seines Vaters ähnlich sind, ihnen aber im Ton und in der Arbeit sehr nachstehen. Der Lack ist dünn und hat wenig Feuer, das Holz nicht gut gewählt und die Schnecke unschön.
4Bergonzi, Zosimo. — Cremona. 1750. 1777.
5Dritter Sohn Michel Angiolo's und etwas geschickter als sein Bruder Nicola. Seine Violinen sind von ungleichem Werth, besser dagegen seine Violoncelli und Bässe.
7Berkemayer, Bernhard. Iglau.
8In einer zwölfssaitigen Zither im Besitze Eman. Ed. Homolka's findet sich der Zettel:
10Berliner, E. — Boston. 1885.
11Liess sich eine verbesserte Violine patentiren, an der durch einen Spannrahmen eine Saitenspannvorrichtung angebracht war; er erzielte jedoch begreiflicher Weise keinen sonderlichen Erfolg damit.
13Bernard, André Florent Nicolas. — Lüttich. Geb. 6. Oct. 1869.
14Er arbeitet sauber und erhielt 1897 in Brüssel für seine neuen Geigen eine silberne Medaille. Auch in der Wiederherstellung alter Geigen ist er geschickt.
16Bernardel, Auguste Sébastien Philipp. — Paris. Geb. Mirecourt 1802, † 6. Aug. 1870 zu Bougival.
17Nachdem er in seiner Heimath ausgelernt hatte, kam er 1820 nach Paris und trat bei N. Lupot und später bei Gand père als Gehilfe ein. Er gründete 1826 sein Geschäft in der Rue Coquillière No. 44 und arbeitete bis 1859 allein. Dann nahm er seine beiden Söhne als Theilhaber der Firma auf und arbeitete
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