Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 156

Die Geigen und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1922

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1größeres Stainermodell mit hoher Wölbung. Baron sagt von ihm in seiner »Untersuchung des Instruments der Lauten« (S. 96), nachdem er ihn als berühmten Lautenmacher bezeichnet hat: »Was aber (Math. Fux) anbetrifft, so hat er ebenfalls gute Lauten und Violinen verfertigt, und hat vom Kayserlichen Hoffe dependirt.« Das Stift Osegg besitzt eine Lautengitarre von ihm aus dem Jahre 1692 (Kat. Nr. 29, rep. v. C. J. Helmer) und die Benediktinerabtei Kremsmünster eine Laute, die er »zugerichtet« hat.
2Geigenzettel: Mathias Fux Römisch kayserl / Majestät Hof Lauttenmacher in Wien / zugericht. 1685 (gedr.) und Abb. 213.
4Gabasse s. Cabasse
5Gabrielli, Antonio. — Florenz. 1760
6Gute Arbeit und goldgelber Lack machen seine Geigen schätzenswert.
7Geigenzettel: Antonio Gabrielli fece / in Firenze 1760 (gedruckt).
9Gabrielli, Bartolommeo. — Florenz. 1730
10Vielleicht der Bruder Christoforo G.s; seine Geigen erinnern an die Evangelistis.
12Gabrielli, Cristoforo. — Florenz. 1730
13Es ist mir nicht gelungen, eine echte Geige von ihm zu Gesicht zu bekommen, doch wird sein Name glaubwürdig überliefert.
15Gabrielli (Gabbrielli), Giovanni Battista. — Florenz. 1739. 1770
16Der bedeutendste Geigenmacher dieses Namens. Er erreicht zwar die Cremoneser nicht, ist aber doch einer der besten Florentiner seiner Zeit. Seine Arbeit ist geschmackvoll, das Holz gut, sein Lack meist von hellgelber Farbe, durchsichtig, aber etwas hart. Die F-Löcher erinnern öfters an Stainer, der Ton ist schön, manchmal aber etwas rauh. Er suchte augenscheinlich nach einem neuen Modell und machte eine Anzahl Geigen, die allzu rund gewölbt erscheinen. Am besten gelangen ihm Violen und Violoncelli. Außer seinen Zetteln verwendete er auch eine Brandmarke I. B. G. — Er gehört zu den Meistern, deren Name von Händlern gerne mißbraucht wurde, weshalb man auch den unglaublichsten Entstellungen seines Namens begegnet kann (»Gabbicellis«, »Garbicelli« usw.). — Ich kenne nur geschriebene Zettel von ihm. Eine Geige von ihm aus dem Jahre 1745 besitzt W. Heyers Musikhistorisches Museum in Köln.
17Geigenzettel: Gio Battista / Gabrieli Firenze / Anno 1762 (geschrieben) und Abb. 257 und 298. Brandmarke Nr. 33.
19Gade, J. N. — Kopenhagen. 1839. 1850
20Bruder von Sören N. Gade. Er machte hauptsächlich Gitarren und nur wenige Geigen, zuletzt auch Klaviere und war ein geschickter Arbeiter. Eine Gitarre von ihm besitzt Claudius in Kopenhagen. Er arbeitete seit den vierziger Jahren mit seinem Bruder zusammen, die Firma hieß dann Bredrene (Gebrüder) Gade.
21Geigenzettel: J N Gade. Instrumentmager / boende i Borgergade 197 Kjøbenhavn (gedruckt). — Brødrene Gade / Instrumentenmagere / Boendes i Borgergade No 197 / Kjøbenhavn 1846 (gedruckt in einem Oval).
23Gade, Sören Nielsen. — Kopenhagen. Geb. 1790, † 1875
24Guter Geigenmacher, aber besonders als Gitarrenmacher geschätzt. Er ist der Vater des berühmten dänischen Komponisten Niels W. Gade.
25Geigenzettel: S. N Gade, Kjøbenhavn / 1830 (gedr.).
27Gändl, Franz. — Goisern. 1763
28Vielleicht ein Sohn von Franz Carl G. oder mit diesem identisch. Seine Geigen sind von guter deutscher Arbeit, aber handwerksmäßig ausgeführt.
29Geigenzettel: Franciscus Gändl Geigen- / macher in Goisern 1763 (gedruckt).
31Gändl, Franz Carl. — Goisern. 1753
32Ähnlich wie Franz G.
33Geigenzettel: Franciscus Carolus Gändl, Geigenmacher in Goysern, Anno 1753 (gedruckt).
35Gändl (Gandl), Johann. — Ramsau. 1734
36Er erscheint schon 1734, als Geigenmacher bezeichnet, in den Kirchenbüchern der Pfarrei Goisern, wohin die Ramsau eingepfarrt ist. Er ist jedenfalls als der Stammvater der Familie anzusehen. Seine Geigen sind sauber gemacht, ohne bemerkenswerte Eigenschaften.
38Gändl, Joh. Joseph. — Goisern. 1747. 1765
39Vielleicht ein Sohn von Joh. G. in der Ramsau. Valdrighi führt ihn als »Bandl, Josef, in Oiffern« an. Seine Arbeit ist recht brav, das Holz oft zu loben, nur die Mensur ist meist unrichtig.
40Geigenzettel: Johann Gendl Geigenmacher / Ihn Goisern Anno 1747 (geschrieben). — Joannes Josephus Gändl, Lauten- / und Geigen-Macher in Goysern / Anno 1748 (gedruckt).
42Gändl, Michael. — Goisern. 1772. 1780
43Er wird in den Kirchenbüchern mehrfach erwähnt, auch haben sich noch Arbeiten von ihm erhalten, die, ohne hervorzuragen, recht gut im Tiroler Stil ausgeführt sind.
44Geigenzettel: Michael Gändl, / Geigenmacher in Goysern 1772 (gedruckt).
46Gändl, Paul. — Ramsau. 1779
47Er wird in den Kirchenbüchern stets als Geigenmacher bezeichnet. Arbeiten von ihm sind mir noch nicht begegnet.
49Gärtner, Eugen. — Stuttgart. Geb. in Stuttgart 10. April 1864
50Im Herbst 1879 trat er bei A. Sprenger in die Lehre und war da bis 1886 tätig, arbeitete Anfang 1887 bis Ende 1888 als Gehilfe bei N. E. Simoutre in Basel und

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