Scan 167
Die Geigen und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1922
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1Vater von August und Georg Gemünder. Nach den Erzählungen des ersteren scheint er jedoch ohne künstlerisches Verständnis gewesen zu sein.
3Génin, Joseph. — Mirecourt. 1778
4Er wird als »Joseph G. fils« in den Akten geführt und war Bogenmacher. Es ist daher anzunehmen, daß sein Vater dem gleichen Beruf angehörte.
6Gennaro s. Fabbricatore (auch Vinaccia)
7Genouel. — Laval (Dép. Mayenne). 1912
8Er bezeichnet sich als Luthier, doch habe ich keine Arbeiten von ihm kennengelernt.
10Genova, Giovanni Battista. — Turin. 1765
11Italienischer Geigenmacher, den ich nur durch eine gute, im Besitz von G. Winterling in Hamburg befindliche Geige kennenernte.
12Geigenzettel: Fecit Taurini Joannes / Baptista Genova 1765 (gedruckt).
14Génovèse, A. — Lille. 1885. 1910
15Ein Luthier, der nicht ungeschickt sein soll.
17Gentile, Michele. — Lucca. 1883
18Unbedeutender Geigenmacher aus dem letzten Drittel des 19. Jahrhunderts.
20Gentner, J. — Dillingen. 1891
21Sein Reparaturzettel findet sich in Geigen.
23Georg, Hans. — (Mark-)Neukirchen. 1678. 1682
24Er kommt zwar urkundlich als Geigenmacher vor, ist aber im Kirchenbuche nicht zu finden. Möglicherweise hat man es hier nur mit dem Taufnamen eines Meisters zu tun.
26Georgeot, Jean-Claude. — Mirecourt. 1787
27In einer Geige von F. Breton stand auf der Innenseite der Decke mit Bleistift sein Name geschrieben. Er scheint also für diesen Meister gearbeitet zu haben. Auch A. Jacquot nennt ihn.
29Georgi s. Giorgi
30Geraldi, Hieronymus s. Gerolamo Virchi
31Gerani (Garani), N. — Neapel. 1790. 1830
32Die Arbeit ist gewöhnlich, aber gut, der Lack von gelber Farbe.
34Gerani. — Turin. 1750
35Eine sehr gute Geige mit diesem Namen wurde vor einigen Jahren in London für 30 £ ausgeboten.
37Gerani, Paolo. — Cremona. 1614
38Manche wollen den Namen »Gerans« lesen. Er gehört zu den unbekanntesten Cremonesern.
40Gerardin. — Mirecourt
41Eine Geigenmacherfamilie, von der A. Jacquot nennt:
42Antoine G. 1745. 1748
43Denis G. 1789
44Joseph G. 1772. 1789.
46Gerardin. — Paris. 1772
47Ein Mirecourter, von dem C. Snoeck ein Alto von gewöhnlicher Arbeit, ohne Einlagen besaß mit dem Zettel »Gerardin, maitre luthier / près de la limite des italiens / à Paris 1772«. Ein Geigenhändler, vielleicht auch Geigenmacher dieses Namens kommt in Paris noch 1819 vor.
49Gerardin. — Bourges. 1811
50Gute Arbeit in Mirecourter Stil, roter Lack.
52Gerberon, Jean-Baptiste. — Mirecourt. 1787
53Nur urkundlich nachweisbar.
55Gerlach, Johann Christian. — Hamburg. 1744
56Man kennt bisher nur Klaviere von ihm. Er erwarb am 24. Januar 1744 das Bürgerrecht als »Instrumentenmacher«.
58Gerle (Gerla, Gerlein), Conrad. — Nürnberg.
59Blühte um 1460, † 4. Dez. 1521
60Ein berühmter Lautenmacher, dessen Lauten ausdrücklich als »deutsche Lauten« berühmt waren. Vgl. J. Neudörffers Nachrichten und den noch immer wertvollen Aufsatz von J. K. S. Kiefhaber in der Allg. Musik-Zeitung, Leipzig 1816, S. 309ff. In »Norischer Christen Freydhöfe Gedächtniss usw.« Nürnberg 1682, Bd. 2, S. 2 ist bei Grabstein Nr. 11 (bei St. Rochus) rechts von der Tür am Eingang die Inschrift seines Epitaphiums verzeichnet: »Anno 1521 an St. Barbara Abend starb der Erbar Mann Conrad Gerl Lautenmacher dem GOtt gnädig sey. Amen.« Er besaß ein Haus in der Breitengasse und hinterließ nach seinem Tode eine Witwe Walburg und mehrere unmündige Kinder. In den Gerichtsbüchern im Nürnberger städtischen Archiv (Abt. L. Literarum Bd. 27, Bl. 146) wird Konrad Gerlein Lautenmacher und seine Ehefrau Walburga genannt. Sie kauften von Anna Deichsler, Heinrich Deichslers Witwe, die Erbschaft ihres Hauses in der Kotgasse um 50 fl. rh. Nach Bd. 30, Bl. 168 und Lib. Lit. kauften Konrad Gerlein und seine Frau Walburga im Jahre 1516 von Martin und Agnes Finsterer ein Haus in der Breitengasse um 130 fl.
62Gerle, Georg. — Innsbruck. 1569, † um 1589
63Das wenige, was sich über sein Leben ermitteln ließ, findet sich in D. Fr. Waldners Nachrichten über tirolische Lauten- und Geigenbauer. Danach war G. Gerle im Jahre 1569 schon Kalkant und Instrumentenmacher bei der Hofkapelle des Erzherzogs Ferdinand, und da er sich 1572 auf seine langjährigen Dienste beruft, dürfte er schon in Prag bei der gleichen Kapelle angestellt gewesen sein. 1586 erläßt der Erzherzog ein Befehlsausschreiben, dem Georg G. 40 fl. für zwei Werke »ehetunlichst« zu bezahlen. Eine Laute von ihm befindet sich in der Sammlung alter Musikinstrumente des kunsthistorischen Museums in Wien (A. 35), die
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- Génin, Joseph
- Genova, Giovanni Battista
- Gentner, J.
- Georgeot, Jean-Claude
- Gerberon, Jean-Baptiste
- Gerle, Georg
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