Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 193

Die Geigen und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1922

47 lines. Read by computer on 27 September 2026. Printed page 189. See the scan on archive.org.

1Guérin, Marius. — Marseille. Geb. 1871
2Schüler von Darte in Mirecourt, arbeitete dann bei Gand & Bernardel und ist jetzt Teilhaber des väterlichen Geschäfts, in welchem er jedoch nur wenig Gelegenheit hat, seinen eigentlichen Beruf auszuüben.
4Guerra, E. — Turin. 1911
5Italienischer Geigenmacher der Gegenwart, der auf der Turiner Ausstellung vertreten war. Er arbeitet nach verschiedenen Modellen und wendet einen roten Lack an.
7Guerra, Giacomo. — Modena. 1810
8Er beschäftigte sich nur aus Liebhaberei mit dem Geigenmachen, trieb aber ernsthafte Studien und hat einige recht gute Geigen gemacht, die kastanienbraun lackiert sind. Auch auf anderen Gebieten machte er allerlei hübsche Erfindungen.
10Guerra, José Maria, lebte um 1837 und 1839 als Lautenmacher in Cadix
11Guerrero, Juan. — Malaga. Mitte des 18. Jahrhunderts
12Ein besserer Lautenmacher, von dem sich eine spanische Gitarre aus der Sammlung Snoeck (Nr. 345) in Berlin befindet.
13Geigenzettel: Juan Guerrero / me fecit en Malaga / en el anno de 175 . . (gedruckt).
15Guerrini, Giuseppe. — Siena. 1813
16Er war Geigenmacher und galt als sorgfältiger Arbeiter.
18Guersan, Louis. — Paris. Geb. um 1713, † um 1781
19Er ist der einzige aus seiner Familie, die angeblich mehrere Geigenmacher zählte, der einen gewissen Ruhm erlangte. Erst Schüler von Cl. Pierray, wurde er später auch dessen Nachfolger. Er war jedenfalls ein Meister von seltener Handgeschicklichkeit, der alles zu machen verstand, was das Auge befriedigte, Zedernholz zu den Verzierungen verwandte und hübsche Schnecken und Köpfchen schnitzte; nur in bezug auf den Ton bleiben seine Arbeiten hinter allen Erwartungen zurück. Diese Tatsache war ihm zweifellos selbst bekannt, denn er machte zitlebens Versuche, die Wölbung, das Stärkeverhältnis von Boden und Decke zu ändern, ohne zu einem günstigeren Ergebnis zu kommen. Bis zu einem gewissen Grade mag auch sein harter, trockener Lack, der leicht abspringt, den Ton verschlechtert haben: — es war dies ein Spirituslack, dessen Einführung in den französischen Geigenbau ihm geradezu zugeschrieben wird. Am besten gelangen ihm seine Violen. Er fand im Leben alle denkbare Anerkennung, war geschworener Zunftmeister für 1748 usw. und zählte Hoch und Nieder zu seinen Kunden. Seine Arbeit wurde nachgeahmt, so daß er auch als Haupt einer Schule gelten kann. Er wohnte nächst der Comédie Française in der Rue des Fosses St. Germain. Arbeiten von ihm besitzt das Museum des Pariser Konservatoriums, Snoeck eine Geige von 1734 und eine Bratsche von 1752 (jetzt in Berlin), Claudius in Kopenhagen ein Diskant-Quinton, eine sechssaitige Diskant-Viola W. Heyers musikhistorisches Museum in Köln, eine andere W. E. Hill & Sons, ein Quinton die Sammlung Savoye, das Gothenburger Museum ein Quinton von 1763, auch in anderen Museen ist er meist gut vertreten. Sein Schwiegersohn Antoine Saint-Paul wurde sein Nachfolger.
20Geigenzettel: Abb. 261, 273, 275, 290.
22Gürtler s. Güttler
23Güttler s. Güttler
24Güttler. — Markneukirchen
25Aus dieser Familie gingen als Geigenmacher hervor:
26Güttler, August Moritz. — Geb. 12. Nov. 1857
27Güttler, Carl August I. — Geb. 23. Nov. 1801, † 25. Okt. 1874
28Güttler, Carl August II. — Geb. 22. Dez. 1802, † 7. April 1862
29Güttler, Carl August III. — Geb. 26. Juni 1823
30Güttler, Carl Friedrich. — Geb. 28. Febr. 1756, † 26. Jan. 1830
31Sohn von Georg Adam G. Er wohnte zuletzt in Wohlhausen und war nicht ungeschickt.
32Geigenzettel: Carl Friedrich Güttler / Violinmacher 1780. (gedruckt).
34Güttler, Carl Gottlob. — Geb. 28. Juli 1797, † 15. Jan. 1865
35Güttler, Carl Hans. — Geb. 26. Juni 1872
36Güttler, Christian August. — † 1900
37Erfinder der Akkordzither.
38Güttler, Christian Wilhelm, Sohn von Carl Friedrich G. — Geb. 28. Mai 1786, soll in Wohlhausen gestorben sein
39Güttler, Ernst Ludwig. — Geb. 28. Juli 1867
40Güttler, Friedrich Wilhelm. — Geb. 20. April 1862
41Güttler, Georg Adam I. — Geb. 1705, † 1757
42Sohn und Schüler von Johann G. Er wurde am 7. Juli 1743 als Meister in die Zunft aufgenommen und hat bis dahin wohl bei seinem Vater als Geselle gearbeitet. Wenn er im Zunftbuch der »jüngste Sohn des Vormeisters« genannt wird, so muß dies ein Irrtum des Schreibers sein, da nach den Kirchenbüchern Georg Adam der älteste Sohn war.
43Geigenzettel: Georg Adam Güttler / Neukirchen 1749. (gedruckt).
45Güttler, Georg Adam II. — Geb. 1726, † 26. Sept. 1811 im Alter von 85 Jahren 3 Monaten und 5 Tagen
46Sein Sohn war:

Makers on this page

The computer misreads some letters and numbers. Where a name matters to you, read the scan.