Scan 236
Die Geigen und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1922
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1Huel. — Rennes. † um 1845
2Vielleicht ein Sohn von Henri H. Er nennt sich einen Schüler von Lacôte und ist, wie dieser, nur als guter Gitarrenmacher bekannt.
4Hüller (Huller), Augustin. — Schöneck. 1735. 1775
5Einer der besseren vogtländischen Geigenmacher seiner Zeit.
7Hüller, Emanuel, lebte in Graslitz
9Hüller (Hiller), Joseph. — Wien. 1820
10In einer sehr mittelmäßigen Geige fand sich sein Zettel. Ich kenne Hüller sonst nur als Klaviermacher. Geigenzettel: Abb. 334.
12Hüller, Rob. u. Vincenz, leben in Pechbach (Böhmen)
14Hümmer s. Himmer
16Hündgen, Matthias Joseph. — Düren. Geb. 28. Dez. 1805 in Düren, † daselbst 1874
17Er war Geigenmacher und Orgelbauer. Den Orgelbau erlernte er bei Gebr. Weil in Düsseldorf; wo er das Geigenmachen gelernt hat, ist nicht mehr festzustellen, doch hat er längere Zeit in der Fremde, namentlich im Vogtlande, bei Geigenmachern als Gehilfe gearbeitet, bis er sich im Jahre 1835 in seiner Vaterstadt selbständig machte. Er hat nur wenige Geigen gemacht und war hauptsächlich als Reparateur beschäftigt.
18Geigenzettel: M. J. Hündgen / Instrumentenmacher / in Düren 1865 (gedruckt).
20Hürber (Hurber), Gallus (Gall). — Füssen. 1606
21Er wird 1606 als Mitglied der Lautenmacherzunft genannt.
23Huet s. Huel
25Hüttel (Hütel), Andreas. — (Mark) Neukirchen. 1678. 1680
26Wird 1678 als ein aus Graslitz nach Schöneck und von da nach Markneukirchen eingewanderter Exulant in die Geigenmacherzunft aufgenommen, wobei man ihm die Anfertigung eines Meisterstückes in Anbetracht seiner hinlänglich bekannten Kunstfertigkeit erlassen hatte. Die Exulanten genossen damals die Vergünstigung in Neukirchen, daß sie nur die halbe Gebühr mit 8 fl. bezahlen mußten.
28Hüttel, Christ. Fried. — Brunndöbra. 1820. † 27. Dez. 1834
29Von Hause aus Geigenmacher, verlegte er sich auf die Saitenmacherei, kam aber auch damit auf keinen grünen Zweig. Auf einem Hausiergang im strengen Winter erfror er und wurde tot aufgefunden.
31Hüttel, Christian Heinrich. — Lübeck. Geb. 12. Aug. 1783 zu Klingenthal, † 23. Nov. 1841 in Lübeck
32Er kam »aus dem königl. sächsischen Vogtlande« als Gehilfe nach Lübeck und heiratete am 30. Mai 1816 die Witwe des Instrumentenmachers Kalies geb. Behrotter (geb. 1779, † 1828) und übernahm zugleich die Werkstatt seines Vorgängers in der Ritterstr. Nr. 694 (jetzt St. Annenstr.). Er war handwerksmäßig tüchtig und seine Geigen klingen gut, wenn auch etwas scharf. Der Lack ist dunkel, oft fast schwarz und glanzlos.
33Geigenzettel: Christian Heinrich Hüttel / Lübeck / St. Annenstraße No 798 / Musik-Instrumentenmacher, Darm-/ Saiten Fabrike, Handel mit / allen Saiten und Blas-Instrumenten. (gedruckt). — Christian Heinrich Hüttel / Lübeck, 18 . . (gedruckt) und Abb. 347.
35Hüttel, Johann Heinrich. — Lübeck. Geb. 16. Nov. 1816 zu Lübeck, † daselbst 11. Dez. 1850
36Sohn und Schüler von Christ. Heinr. H. Schon in seinem 18. Jahre baute er selbständig allerlei Geigen, die die seines Vaters durchaus übertrafen. Er starb im ersten Mannesalter, das Haus, das er von seinem Vater geerbt hatte, wurde 1853 für 3800 Mark verkauft. Seine Arbeiten sind aus gutem Holz sauber gearbeitet, der Lack ist trübe, dunkelrotbraun, aber der Ton nicht schlecht. Eine 3/4 Geige von ihm befindet sich im Lübecker Museum, eine Vollgeige von 1834 besitzt Franz Demuth in Lübeck, usw.
37Geigenzettel: Johann Heinrich Hüttel / Lübeck 1845 (gedruckt).
39Hütter, Johann. — Graz. 1798. † vor 1813
40Im Häuserschema der Stadt Graz vom Jahre 1798 erscheint er als Hausbesitzer, im Kommerz- und Zivilschema des Herzogtums Steyermark für 1803 wird er als Violinen- und Lautenmacher in der Barmherzigenstraße Nr. 795 aufgeführt. Im Jahre 1813 ist bereits seine Witwe die Besitzerin seines Hauses.
42Huetter, Martino, lebte im 19. Jahrh. in Rom
44Hüttl, A. K. — Graslitz. 1878. 1910
45Ein Unternehmer, der Geigenmacher beschäftigt. Auf der Melbourner Ausstellung 1880 erhielt er dafür den vierten Preis.
47Hüttl, Jos., lebte von 1851—1863 in Čes. Lipa
49Hüttl, Vinzenz. — Reichenberg. 1843. 1845
50Er stammt sowohl dem Namen als seiner Arbeit nach aus Graslitz. Seine Geigen sind nur handwerksmäßig gemacht. Er machte auch Gitarren.
51Geigenzettel: Vincenz Hüttl / Fecit 1843 Reichenberg / No 7 (gedruckt) und Abb. 329.
53Hufenreuther, Fritz. — Dessau. Geb. 1868
54Sehr geschickter Geigenbauer, der nach Stradivari und Guarneri arbeitet und einen rotbraunen Öllack von
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