Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 291

Die Geigen und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1922

66 lines. Read by computer on 27 September 2026. Printed page 287. See the scan on archive.org.

1Brüdern Gand und von 1856—1863 in Nîmes. Im Jahre 1863 begründete er seine eigene Werkstatt in Béziers. Seine Geigen tragen einen handschriftlichen Zettel mit seinem Namen. Seine Arbeit wird gelobt.
3Lecchi, Enrico. — Modena. 1885
4Italienischer Gitarrenmacher aus dem letzten Drittel des 19. Jahrhunderts.
6Lecher s. Lacher
8Lechertier. — Paris. 1875
9Seine Geigen zeichnen sich durch kräftigen, wenn auch nicht gerade edlen Ton aus.
11Lechleitner, Christian. — Leiden. 1783. 1784
12Dem Namen nach ein Deutscher, vielleicht aus Füssen stammend. Er hat recht gute Geigen nach Stradivari gebaut, von denen J. Rouman (1869) sagt, daß sie oft für echte verkauft würden. Man kennt auch zierliche, an H. Jacobsz erinnernde Geigen von ihm, aber auch solche, die sehr handwerksmäßig ausgeführt sind. Diese hat er wahrscheinlich nur gemacht, da er auch ganz billige Geigen feil halten mußte. Man tut ihm daher unrecht, wenn man ihm vorwirft, ungleich gearbeitet zu haben.
13Geigenzettel: Christian Lechleitner / fecit Lugduni Batav. 1783. (gedruckt) und Abb. 469.
15Lechner, Franz H. — München. 1864. 1903
16Als Zithermacher sehr angesehen. Er begründete 1864 sein Saiteninstrumentengeschäft und hat auch Geigen repariert, schwerlich aber neue gebaut.
18Lechner, Hans. — München. 17. Jahrhundert
19Er baute die Orgel in der Paulanerkirche zu St. Bormäus in der Au, soll aber auch Lauten und Zimbeln angefertigt haben.
21Leclerc, François. — Mirecourt. 1738. 1767
22Von A. Jacquot als Luthier erwähnt.
24Leclerc, Joseph. — Mirecourt. 1769. 1770
25Vielleicht ein Sohn von François L.
27Leclerc, Joseph Nicolas. — Paris. 1760. 1777
28Er stammte aus Mirecourt, ging nach 1769 nach Paris und wohnte in einem der privilegierten Häuser von »Quinze Vingts«; sonst ist so wenig über ihn bekannt, daß die Annahme gerechtfertigt erscheint, daß er hauptsächlich Händler und Reparateur war. Mir sind auch meist nur Bässe von ihm bekannt geworden. Sein Schwiegersohn, der Blasinstrumentenmacher Gilles Lot, setzte nach dem Tode Leclercs mit der Witwe das Geschäft fort, konnte aber selbst im Wege des Prozesses nicht durchsetzen, als Mitglied in die Lautenmacherzunft aufgenommen zu werden. Eine mittelmäßige Violine von ihm aus der Sammlung Snoeck ist in Berlin zu sehen. — Ein Leclerc in Paris erfand 1837 das sog. Mélophone, ein Zungeninstrument in Gitarrenform mit Klaviatur.
29Geigenzettel: Abb. 458 und 512.
31Leclerc. — Paris. 1740
32Vielleicht der Vater von J. N. Leclerc. François Feury war sein Schwiegersohn. Arbeiten von ihm kenne ich nicht.
34Leclercq. — Lüttich. 1853
35Wenig bekannter Geigenmacher, von dem ich nur den Zettel kenne: Reparé par Leclercq / le Ceinq fevrier 1853 / à Liege. (geschrieben, sic!).
37Lecomte, Antoine. — Paris. 1775. 1800
38Er wohnte in der Rue des Fossés-Saint-Germain-des-Prés. Sein voller Name lautet: Antoine Fouquet-Lecomte.
40Lécuyer, Pierre. — Paris. 1775. 1783
41Er wohnte Rue des Fossés-Saint-Jacques und gehörte zu den Geigenmachern dritten Ranges.
43Ledent, Severin. — Anzin. 1812
44Bisher nur als Reparateur bekannt.
46Lederer, Carl Wilhelm I. — Markneukirchen.
47Geb. in Schöneck 1803, † 8. Aug. 1862
48Gründer der noch jetzt bestehenden Firma »Lederer & Kreinberg«. Auch sein Vater, der 1811, noch nicht 30 Jahre alt, an der »Wasserscheu« starb, war Musikinstrumentenmacher. Gegenwärtig ist Carl Wilhelm II L., geb. 5. Sept. 1864, als Geigenmacher in Markneukirchen tätig.
50Lederer, Johann. — München. 19. Jahrh.
51Ein »Instrumentenfabrikant« im Rosental-Schulhause (nächst der Schrannenhalle), der auch Geigen ausbesserte.
53Lederhofer, Ottomar. — Troppau. 1886. 1887
54Ein Harmonikamacher, der in Wels für Violinen und »ein prächtiges Violoncello« die große silberne Medaille, in Freiberg i. M. die bronzen Medaille zuerkannt erhielt.
56Le d’hui. — Coucy-le-Château (Aisne). 1806
57In einer eigenartigen, sonst unbedeutend ausgeführten Viola fand sich sein (schlecht leserlicher) Zettel. Auch Valdrighi erwähnt seinen Namen (N. 1765).
58Geigenzettel: Le d’hui / Coucy 1806 (geschrieben).
60Le Duc, Pierre. — Paris. 1640. 1649
61Sein Ladenschild in der Rue Saint-Honoré lautete: »Au Duc Doré«. (Nach andern »au chat doré«.) Eine hübsche Pochette von ihm befand sich in der Sammlung Loup.
62Geigenzettel: Pierre Le Duc, à Paris, rue Saint Honoré / au Duc-Doré 1647 (gedruckt).
64Leeb, Andreas Carl. — Wien, Preßburg. 1784 1813
65Wahrscheinlich ein Sohn des Joh. G. L. in Preßburg. In den Wiener Bürgerbüchern heißt es von ihm: »Leeb, Andre, Lauten- und Geigenmacher, neues Gewerb (d. h. neubegründetes Geschäft) auf der Hohen Bruck

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