Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 313

Die Geigen und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1922

48 lines. Read by computer on 3 September 2026. Printed page 309. See the scan on archive.org.

1Lybeert, Alessandro. — Florenz. 1899
2Er arbeitet mit seinem Sohn. Beide gelten als geschickte Mandolinenmacher. Sie verfertigen auch sog. toskanische Mandolinen, die sich im Bau von den römischen wenig unterscheiden, aber statt Doppelsaiten nur einfache Saiten haben.
4Lye, Henry. — Camerton b. Bath. 1910
5Geschickter englischer Geigenmacher der Gegenwart.
7Lyngaas, Otto I. — Christiania. 1890. 1920
8Ein tüchtiger Geigenmacher, der in Paris, Stockholm und Bergen Ausstellungspreise erhielt und in Norwegen sehr geschätzt wird.
10Lyngaas, Otto II. — Bergen. Geb. 1890
11Sohn und Schüler von Otto I L. Nachdem er ausgelernt hatte, ging er zu seiner weiteren Ausbildung auf Reisen, arbeitete in Kopenhagen bei Hjorth, bei Winterling in Hamburg und bei Möckel in Berlin. Im Jahre 1819 ließ er sich in Bergen nieder und fand als Reparateur ungeteilte Anerkennung. Auch im Neubau verspricht er gediegene Leistungen.
13Lyon, Gustave-François (Frantz). — Paris. Geb. 19. Nov. 1857
14Ein Ingenieur, der sich als erfindungsreicher Harfennacher einen Namen gemacht hat. Seine chromatischen Harfen und Harfen-Lauten haben mancherlei Vorzüge.
16Mac-George, George. — Edinburgh. 1796. 1820
17Von 1796—1800 arbeitete er mit Matthew Hardie zusammen und später allein. Er darf als Hardies Schüler angesehen werden; wenigstens ahmte er ihn bis zur Täuschung nach, und höchstens im Lack unterscheiden sich ihre Arbeiten. Wenn er keine Zettel einklebte, schrieb er seinen Namen im Innern der Violine an eine passende Stelle.
18Geigenzettel: Gr. Mc. George / Maker / Edinburgh 1817 (gedruckt).
20Mac-Gill, James Campbell. — Arran. Geb. 1836 in Südschottland, Ayrshire
21Wenn auch kein gelernter Geigenmacher, beschäftigt er sich doch schon seit etwa 1857 mit der Geigenmacherei und hat darin nennenswerte Erfolge erzielt. Bei seinen letzten Geigen verwandte er Whitelaws Bernsteinlack. Statt des Zettels bedient er sich einer Brandmarke.
22Geigenzettel: J. C. Mc. Gill / Maker / Arran 1895 (gedruckt).
24Mac-Intosh, James. — Blairgowrie. Geb. 1801 in Carrie bei Blairgowrie, † 1873
25Sohn eines Ölmüllers, Neffe von John Mc.-Intosh und wahrscheinlich ein Schüler von Peter Hardie, der in dem seinem Heimatorte nahe gelegenen Dunkeld wohnte. Er war außerdem ein Großneffe des berühmten schottischen Geigers Robert Mac-Intosh, gen. »Red Rob« (1745—1807). Seine ältesten Geigen sind noch nach Stainer gemacht und zeigen statt der Einlage gezeichnete Linien, der Boden ist aus einem Stück, nach der Schwarte geschnitten. Seit etwa 1868 wendete er sich dem Stradivari-Modell zu, verwendete größere Sorgfalt auf die Durchführung und machte echte Einlagen. Der Ton seiner Geigen ist recht gut. Er hat im ganzen 204 Violinen, 10 Violen und 35 Violoncelli gebaut. Auch galt er als tüchtiger Geiger.
26Geigenzettel: James Mc Intosh / Violin Maker, Blairgowrie / March 1842. (gedruckt).
28Mac-Intosh, John. — Dublin. 1810. † um 1840
29Schüler von Thomas Perry und Nachfolger von Perry & Wilkinson. Er war hauptsächlich Händler.
31Mac-Intosh, William. — Dundee. Geb. April 1852 in Abernethy
32Er verlegte sich erst in einem Alter von 40 Jahren auf das Geigenmachen, macht jetzt recht gute Violinen nach Stradivari und verwendet Bernsteinlack. Er ist mit seinen Namensvettern in keiner Weise verwandt.
33Geigenzettel: Made by / William Mc Intosh, / Dundee./ Date . . . (gedruckt).
35Mackiewicz, Franz. — St. Petersburg. Anfang des 19. Jahrhunderts
36Ein Lautenmacher, von dem sauber gearbeitete, mit Horn und Elfenbein eingelegte Gitarren bekannt sind.
37Geigenzettel: Franciskus Mackiewicz / Fecit in St. Petersbug (sic.) (gedruckt).
39Mac-Lay, William. — Kincardine-on-Forth. Geb. um 1815
40Vielleicht ein Schüler von John Christie. Er ist zwar kein Geigenmacher von Beruf, hat aber doch mit Verständnis über 50 Violinen, 6 Violen und 6 Violoncelli gemacht. Sein Lack ist von gelber Farbe. Er klebte keine Zettel ein, sondern schrieb auf die Innenseite des Bodens: »William Mc.-Lay, Crosshill Kincardine-on-Forth«.
42Mac-Neill, John. — Edinburgh. Geb. 1848 in Tranent
43Sohn von William Mc.-N. und im Geigenmachen wohl auch dessen Schüler. Er ist gleichzeitig ein geschickter Geiger und hat zahlreiche Violinen nach dem Guarneri-Modell gemacht. Er verwendet Bernsteinlack. Im Jahre 1900 war ein Mac-Neill in Dublin ansässig.
44Geigenzettel: Made by / John Mc Neill / Edinburgh, 1890. (gedruckt).
46Mac-Neill, William. — Edinburgh. Geb. 26. Febr. 1827 in Tranent
47Er hatte sein fünfzigstes Jahr bereits überschritten, als er begann, Geigen zu machen. Er ahmte die Umrisse von Guarneri nach, nahm aber die Wölbung viel höher und verwendete meist Öllack. Im ganzen hat er über

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