Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 346

Die Geigen und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1922

62 lines. Read by computer on 27 September 2026. Printed page 342. See the scan on archive.org.

1Montechiari s. Montichiari
2Montefiori, Erminio. — Genua. 1860
3Er begründete sein Geschäft im Jahre 1860 und machte auch Bogen.
5Montegazzo s. Mantegazza
6Monteiro, Henriquez. — Lissabon. 1895. 1905
7Ein Musikinstrumentenmacher, der lange bei E.V. Wagner gearbeitet und auch Geigen und zwei Violoncelli gemacht hat. Seine Geigen klingen nicht schlecht, nur hat er ein unschönes, stumpfes Modell. Er verwendet den Lack von Whitelaw.
9Montelatici, Filippo. — Florenz. 1697
10Sohn des Clemente M. Ein Lautenmacher, von dem es einige geschmackvoll ausgeführte Lauten gibt.
12Monterumici, Armando. — Bologna. 1910
13Nachfolger von Raffaele Fiorini, bei dem er auch gelernt haben soll. Er wird als geschickt gerühmt. Ich lernte jedoch nur zwei Geigen von ihm kennen, die nicht zu seinen besten Arbeiten gehört haben dürften.
15Monteverdi, Claudio, s. A. Cavalli
16Montfort, Dieudonné. — Mirecourt. 1602
17Einer der ältesten noch nachweisbaren Geigenmacher seines Ortes.
19Montgilbert. — Cusset (Allier). 1780. † um 1850
20Ein Angestellter des Hypothekenamts, der aus Liebhaberei recht mittelmäßige Geigen machte.
22Montichiario, Zanetto (Gianetto). — Brescia. 1530
23Ein Lautenmacher, der nur dadurch bekannt ist, daß ihn Lanfranco (1533) erwähnt.
25Montoya, Victor Manuel. — Caracas (Venezuela). 1905
26Ein Klavierstimmer, der mit allerlei Musikinstrumenten handelt und gelegentlich wohl auch eine Geige zusammenleimt, wenn man sie ihm zur Reparatur bringt.
28Montron. — Paris. 1783. 1789
29Wahrscheinlich identisch mit Mauntron. Man weiß nur, daß er in der Rue du Grand Hurleur wohnte.
31Monturri, Giuseppe. — Piumazzo. 1840.
32Seine Geigen entsprechen nur bescheidenen Ansprüchen.
34Monzino, Antonio. — Mailand. 1767. 1795
35Er ist hauptsächlich als Mandolinenmacher bekannt. Da sein Sohn und seine Enkel das Geschäft fortgesetzt haben, kommen auch ganz neue Jahreszahlen in Mandolinen mit seiner Firma vor. Eine Arbeit von ihm besitzt W. Heyers Musikhistorisches Museum in Köln. Eine Gitarre, die sich im Städtischen Museum in Braunschweig befindet, und eine Mandoline im Fürstl. Hohenzollernschen Museum in Sigmaringen (mit Bein, Schildpatt und Perlmutter eingelegt) tragen neuere Zettel.
36Geigenzettel: Antonio Monzino / nella contrada dei / pennachiari in Milano / Fecit Anno . . . (gedruckt).
38Monzino & Figli. — Mailand
39Musikinstrumentenfirma der Gegenwart, die auf der Turiner Ausstellung 1911 einen großen Preis erhielt. Begründer war A. Monzino, wahrscheinlich der Sohn von Antonio M. Sie verfertigten sechssaitige Gitarrenlauten, Arcichitarren und sog. »Chitarroni moderni«
40Geigenzettel: A. Monzino / Fabbricatore e negoziante / d’strumenti musicali a corde / e / corde armoniche / Milano / Via Rastrelli 10 (gepreßt).
42Moon, W. — Kingston (Jamaica)
43Seine Geigen nach italienischen Vorbildern lassen eine geübte Hand erkennen.
45Moore, Anthony John. — Sunderland. Geb. 1852 in Monkwearmouth
46Ein tüchtiger Marinemaler, den Harts Buch zum Geigenbau anregte. Er begann im Jahre 1886 seine erste Violine zu bauen und erlangte durch eifriges Studium und angestrengten Fleiß bald eine bemerkenswerte Geschicklichkeit. Er arbeitet sauber und legt großen Wert auf möglichst altes Tonholz.
47Geigenzettel: Anthony John Moore / Sunderland fecit Anno 1889 / Table made of wood 200 years old / No. . . (gedruckt).
49Moos-Grellinger, M. — Basel. 1910
50Ein Drogist und Geigenliebhaber, der einen Geigenlack erfunden hat, von dem er glaubt, daß er mit dem der alten Cremoneser identisch ist.
52Mora, Giacomo. — Bagolino. 1701
53Eine italienische Mandoline von ihm besitzt C. Claudius in Kopenhagen.
54Geigenzettel: Giacomo Mora 1701 / in Bagolino. (gedr.).
56Mordret, Léon. — Rouen. Geb. um 1850 in Louviers (Eure)
57Ein ausgezeichneter Ingenieur, der sich seit mehr als 40 Jahren mit dem Studium des Geigenmachens beschäftigt und aus Liebhaberei recht gute Geigen gemacht hat. Es war ihm darum zu tun, die Vorzüge der verschiedenen Modelle zu erforschen und sie miteinander zu vereinen; auch für den Steg und den Saitenhalter hat er neue Typen aufgestellt, die sehr beachtenswert sind. Die Früchte seiner Studien hat er außerdem in zwei Monographien niedergelegt: »La Lutherie artistique« und »Les Violons de Crémone«.
59Moreau, lebt als »Luthier« in La Roche-sur-Yon
60Morella, Morglato. — Mantua, Venedig. 1545. 1602
61Vielleicht ein Schüler P. Dardellis. Seine Violinen waren berühmt, und die wenigen von ihm erhaltenen

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