Scan 349
Die Geigen und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1922
55 lines. Read by computer on 27 September 2026, twice; the two readings disagreed in places. Printed page 345. See the scan on archive.org.
1Moz, Caspar Georg. — Wallerstein. Geb. 24. April 1766 in Wallerstein, † 7. Okt. 1798 daselbst
2Er war der Sohn des Josef Georg M. und heiratete am 24. Februar 1794 Magdalena Haßlerin aus Klosterzimmern. In den Matrikelbüchern wird er »Chelium faber« genannt. Als Geigenmacher war er nicht bedeutend; weder Holz noch Lack entschädigen für das unschöne Modell. Er dürfte ursprünglich Tischler gewesen sein. — In Wallerstein lebten noch ein Johann Caspar Moz († 1794, 76 Jahre alt) und ein Georg Caspar M., der 1788 eine zweite Ehe einging. Beide waren Tischler.
3Geigenzettel: Caspar Moz Geigenmacher / in Wallerstein. Anno 1791. (gedruckt).
5M'Queen, J. — Nelson (Neuseeland). 1888 one of two readings
6M’Queen, J. — Nelson (Neuseeland). 1888 one of two readings
7Australischer Geigenmacher, der neuseeländisches Holz verarbeitet hat.
9Mucchi, Antonio, gen. Bastia. — Modena. 1800. † 13. April 1883
10Er war vielleicht ein Schüler von Soliani und arbeitete im Stile Roccas und Pressendas. Valdrighi (2183) erwähnt S. 167 ein Violoncello von ihm, das den Namen »Dandolo« führt, und preist ihn S. 188 als trefflichen Geigenmacher und Reparateur. Er hat an 50 Violoncelli gemacht und verwendete einen gelben Öllack.
11Geigenzettel: Antonius Mucchi / fecit Mutinae 1881 (gedruckt).
13Mühlbauer, Stephan. — Stuttgart, Ulm. 1880. 1895
14Ein geschickter Geigenmacher, der auch allerlei mehr oder minder brauchbare Erfindungen machte, so ein zerlegbares und fast tonloses Studiencello, Metallspannwirbel usw., später aber seine Kunst an den Nagel hängte und jetzt Elektrotechniker ist.
16Muelovoets, Jan. — Antwerpen. 1584
17Er wird als Zithermacher bezeichnet und wohnte im »Rempart des Lombards«.
19Müller. — Neukirchen b. Eger. 1791
20Sein Zettel kommt mehrfach vor:
21Geigenzettel: Müller Instrument- / Macher Neukirchen 1791. (gedruckt).
23Müller, Anton, lebt in Saaz
24Ein gleichnamiger Geigenmacher war um 1910 in Köln tätig.
26Müller, August, lebt als Streichinstrumentenmacher in Dessau
28Müller, ChristianFriedrich. — Neukirchen. 1750
29Vielleicht der Großvater von Christian Wilh. M. und wahrscheinlich ein Eingewanderter oder zur Familie Müller in Neukirchen bei Eger gehörig.
30Geigenzettel: Christian Friedrich Muiller / Violinmacher in Neukirchen Ao. 1750 (gedruckt).
32Müller, Christian Wilhelm. — Markneukirchen. Geb. 23. März 1801, † 20. März 1857
33Aus einer guten Schule hervorgegangen, machte er neben vielen nur für den Handel bestimmten Instrumenten auch einige recht saubere Geigen, bei denen nur der Lack unschön ist.
35Müller, Georg. — Regensburg. 1670
36Er war vermutlich der Nachfolger von Hans Wendtner, an dessen Arbeit auch die seine erinnert. In den Akten wird er ausdrücklich »Geigenmacher« genannt.
38Müller (Muller), Herm., lebt in San Francisco
40Müller, J. A., und Ignaz. — Schönbach. 1912
41Beide haben in der Schulgasse ihre Werkstatt.
43Müller, Joseph. — Schönbach b. E. Geb. 1850 in Schönbach
44Sohn und Schüler des Blechinstrumentenmachers Vincenz Müller. Seit seinem zwölften Jahre wurde er zum Musiker ausgebildet, erlernte hauptsächlich das Flötenspiel, nebenbei aber auch Blech- und Streichinstrumente. Als Musiker kam er durch Böhmen und einen großen Teil von Deutschland und übernahm 1873 das väterliche Geschäft, welches er seit 1880 durch Einführung von Streichinstrumenten erweiterte. Er stellte interessante Versuche mit dem Lackieren an und erfand, »um den Ton zu verbessern«, einen Doppelresonanzboden und besitzt eine Reihe von Patenten sowie Medaillen von allen größeren Ausstellungen seit 1881. Seine Streichinstrumente tragen den nebenstehenden Zettel. Er hat auch ein ansehnliches Lager von alten Streichinstrumenten. —
45Geigenzettel: Josef Müller, Schönbach b. Eger i. Böhm. K. K. ausschl. privilegierte / Musikinstrumenten- & Saiten-Fabrikation. (gedruckt).
47Müller, Karl. — Augsburg. 1904. 1906
48Lebt als tüchtiger Geigen- und Lautenmacher in der Alpenstraße 27/o. Er ist nebenbei ein trefflicher Violoncellist und als solcher Mitglied des städtischen Orchesters.
50Müller, Karl Albert. — Markneukirchen. Geb. 3. März 1865 in Dresden
51Sohn eines Kunstmalers, Enkel von Christian Wilhelm M. Da er in frühester Kindheit beide Eltern verloren hatte, kam er nach Markneukirchen und wurde im Waisenhaus aufgezogen. Hierauf kam er zu dem mit ihm verwandten Moritz Ficker in die Lehre, bei dem er sechs Jahre blieb; fünf Jahre arbeitete er mit Moritz Schmidt und machte sich dann selbständig. Er arbeitet hauptsächlich für die Firma Hermann Todt.
53Müller, Karl Ferdinand. — Solitude bei Riga. Geb. 9. (21.) März 1800 in Kurland, † 1884 in Stuttgart
54Um 1830 erwarb er die Güter Solitude, Annenhof und Dammenhof, wo er ohne technische Vorbildung um
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- Moz, Caspar Georg
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- Müller, August
- Müller, ChristianFriedrich
- Müller, Karl
- Müller, Karl Albert
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