Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 373

Die Geigen und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1922

58 lines. Read by computer on 27 September 2026. Printed page 369. See the scan on archive.org.

1stempel im Gebrauch. Er hatte mehrere Söhne, die Geigenmacher wurden1). Eine Geige von ihm, die in der Sammlung Snoeck war, ist aus Paris 1810 datiert, mit der Adresse Rue de l’Arbre sec.
2Geigenzettel: V T / Panorm (gedruckt). — Vincenzo Palermo / Londra 1796 (geschrieben) (sic) — Vincenzo Panormo / di Palermo Fecit Anno 17 . (geschrieben) und Abb. 587 und 612.
4Pansani s. Panzani
6Pantzer, Johann Christian Heinrich. — Klingenthal. 1776. 1792
7Sohn, Schüler und Nachfolger von Joh. Karl P. War 1792 einer der Vormeister der Innung.
9Pantzer, Johann Karl. — Klingenthal. 1737. 1741
10Er kommt zuerst 1737 im Kassenbuch der Innung als Meister vor. Seine Arbeit ist sorgfältig und das Holz nicht schlecht, auch der Lack ist besser als sonst bei seinen Klingenthaler Zeitgenossen.
11Geigenzettel: Johann Carl Pantzer / Violinmacher in Klingenthal / Ao: 1741 (gedruckt).
13Panza, Antonio. — Finale Emilia. 1875
14Ein Modeneser Landmann, der in seiner freien Zeit Geigen gemacht hat, die freilich die Hand des Dilettanten verraten, aber manchmal wegen des guten Holzes nicht schlecht klingen. (Vgl. Valdrighi 2325.)
16Panzani (Pansani), Antonio. — Rom. 1735. 1785
17Mittelmäßig in seiner Arbeit. Nach Vidal soll er auch in Venedig gearbeitet haben, wofür ich jedoch keinen Beweis finden konnte. Ein Andrea Pansani war noch in neuerer Zeit als Geigenmacher tätig.
19Papiensis s. Laurentius
21Paquette, Henri-Félix. — Geb. in Paris 11. März 1857
22Sohn von Jean-Bapt. Paqu. und dessen Schüler. 1888 übernahm er in Gemeinschaft mit seinem Bruder das väterliche Geschäft, das er mit Erfolg fortführt. Er ist auch ein tüchtiger Geiger und hat von 1873—1878 als Schüler Sauzeys das Konservatorium absolviert. Auf der Pariser Weltausstellung 1900 war er sehr gut vertreten.
23Geigenzettel: Abb. 594.
25Paquette, Jean-Baptiste. — Paris. Geb. 22. April 1827 in Mirecourt, † 15. April 1900
26Ursprünglich Bogenmacher, kam er 1841 nach Paris und wurde Schüler seines Oheims Séb. P., bei dem er acht Jahre blieb. Hierauf arbeitete er 14 Jahre bei La-
281) Ein Panormo gab in Paris 1786 als Opus 6 ein Flöten-duo heraus; vielleicht auch ein Sohn von ihm?
29v. Lütgendorff, Geigen- und Lautenmacher. Bd. II
31fleur und übernahm 1863 Séb. Paquottes Werkstatt, die er als tüchtiger Künstler mit großem Erfolg fortführte, bis er sich 1888 zurückzog und sein Geschäft seinen Söhnen überließ.
33Paquette, Placide. — Paris. Geb. 1864 in Paris, † 1. Sept. 1900
34Jüngerer Sohn und talentvoller Schüler von Jean-Bapt. P. und Teilhaber des Geschäftes seines Bruders. Sein frühzeitiger Tod infolge eines Unfalls mit dem Zweirad wird von denen, die seiner Entwicklung folgten, aufrichtig bedauert.
36Paquette, Sébastien. — Paris. Geb. in Mirecourt 1800, † Paris 1863
37Er kam gegen 1830 nach Paris, wo er sich in der Rue de la Harpe 51 selbständig machte. Er galt als geschickter, wenn auch nicht hervorragender Geigenmacher. Später wohnte er in der Rue de l’Ecole-de-Médicine Nr. 20 in den Räumen, in welchen Marat von Charlotte Corday getötet wurde. Das Haus ist 1877 abgebrochen worden.
39Paraldic —
40Ein einziges Violoncello aus dem Besitze Vidal, mit der angeblichen Jahreszahl 1722, soll diesen Namen tragen. Ich glaube, die Jahreszahl muß 1777 gelesen werden und der Name: (fait) »par Aldric«.
42Pardi. — Paris. 1785. 1788
43Wahrscheinlich ein Italiener, den man eigentlich nur nach seiner Adresse (Rue St. Honoré 412) im Almanach kennt. Geigen, die seinen Namen tragen, zeigen ein flaches Modell.
45Pardini, Bastiano. — Florenz. 17. Jahrhundert
46Seine Arbeit ist so ungeschickt, daß man glauben muß er habe das Geigenmachen nur aus Liebhaberei betrieben. Sein Modell berechtigt dazu, ihn für einen Zeitgenossen G. da Salós zu halten.
47Geigenzettel: Bastiano Pardini / in Fiorenza (gedruckt).
49Paris (Parisse), Claude. — Paris. 1775. 1791
50Seine Geigen ragen zwar nicht durch Tonschönheit hervor, sind aber oft hübsch ausgestattet; die Einlagen brachte er gerne in Zickzacklinien an. Sein Holz ist nicht sorgfältig gewählt, der Spirituslack von rotgelber Farbe. Er wohnte in der Rue du Roule-St. Honoré und dürfte vor 1816 gestorben sein, da in diesem Jahre sein Neffe Besitzer der Werkstatt war.
51Geigenzettel: Claude Paris Luthier / Rue du Roule à Paris 1780 (gedruckt).
53Paris (Parisse), Nicolas. — Mirecourt. 1775. 1788
54Bruder von Claude P. und gleichfalls Geigenmacher.
56Parisot (Parizot), Alexandre. — Bordeaux. 1828
57Vielleicht identisch mit dem in Nantes vorkommenden Geigenmacher.

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