Scan 382
Die Geigen und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1922
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1als Geigenmacher ansässig waren. Die Geige, aus der der folgende Zettel stammt, war gut, aber nicht hervorragend.
2Geigenzettel: Hans Perr Geigen / Macher in Wienn 1600 (geschrieben).
4Perr, Josef. — Goisern. 1785. 1810
5Seine Geigen sind denen Keffers sehr ähnlich. Er hatte ein großes, flaches Modell und gelben Lack. Die Arbeit ist handwerksmäßig.
6Geigenzettel: Josef Perr, Geigen und Lauten- / macher in Goysern (gedruckt).
8Perr, Michael. — Goisern. 1787
9In der Arbeit steht er auf gleicher Stufe wie die übrigen Geigenbau seines Orts, übertrifft sie aber im Lack, der von schöner bernsteingelber oder goldroter Farbe ist.
11Perr (Peer), Paul. — Ramsau. 1735
12Er war Spielmann (Musiker) und Geigenmacher und darf als der Stammvater der Familie angesehen werden. Sein Name kommt in den Kirchenbüchern zu Goisern (wohin die Ramsau eingepfarrt ist) mehrfach vor.
14Perre, Mylonakos. — Gythion. 1867
15Griechischer Saiteninstrumentenmacher, den Grillet erwähnt.
17Perret (Perette), L. — Rouen. 1884. 1902
18Von Hause aus Uhrmacher, wandte er sich später dem Geigenbau zu und war eine Zeitlang als Reparateur für A. Klein beschäftigt. Er hat auch einige neue Violinen gemacht.
20Perrin, fils, E. — Mirecourt. 1840
21Gute Firma, die in ihren Geigen oft auch Paris als Ursprungsort nennt. Die Instrumente haben großes Patron, gutes Holz und einen orangefarbigen Lack.
23Perrin (Perain), François. — Mirecourt. 1779. 1789
24Seine Geigen sind von echtem Mirecourter Aussehen, erinnern in den Umrissen an das Guarnerimodell und tragen gewöhnlich einen Brandstempel, der »François Perrin« oder »perain« gelesen werden kann. Sein Orangelack ist besser als der vieler seiner Landsleute. Eine gute Violine von ihm besitzt Herm. Glassl in München.
26Perry, James. — Dublin. 1780. 1790
27Vielleicht ein Bruder des bekannteren Thomas P. Eine irische Zister von ihm besitzt T. W. Taphouse. Von ihm dürfte auch eine schöne Zister im Besitze des Prof. Dr. Curt Sachs in Berlin herrühren.
29Perry, Thomas. — Dublin. 1767. 1830
30Ein sehr fleißiger Geigenmacher. Er machte u. a. viele Zitherviole (»Sultana«) und war eine Zeitlang mit William Wilkinson verbunden. Ihre Arbeiten sind aus gutem Holz und klingen schön. Außer seinen Zetteln verwendete er auch oft eine Brandmarke mit seinem Namen. Eine Viola von ihm vom Jahre 1794 befindet sich in der Sammlung Galpin, Hatfield.
31Geigenzettel: Made by Thos. Perry and Wm Wilkinson / musical instrument makers, / No 4 Anglesea Street Dublin 1827 (gedruckt).
33Persois. — Paris. 1820. 1850
34Arbeitete von 1821—1843 für J. B. Vuillaume. Ausgezeichneter Bogenmacher. Seine Stangen tragen die Marke P.R.S. Er zeichnete aber nur jene Bogen, die er auf Bestellung machte, und auf die er besondere Sorgfalt legte. Solche Bogen, die eine große Seltenheit sind, sind denen Tourtes ebenbürtig und werden heute sehr hoch bezahlt. Er selbst aber erzielte nur so geringe Preise, daß er schließlich froh war, eine Stelle als Portier eines Hauses in der Rue Saint Honoré zu bekommen, wo er auch starb. Vidal schreibt den Namen »Persoit«.
36Person, Sven. — Norraryd um 1800
37Sein Name findet sich in einigen Violinen.
39Perton. — Paris. 1757
40Von diesem sonst nicht bekannten Geigenmacher besitzt die Stiftskirche in Laufen eine gute Violine. Boden und Zargen von schön geflammtem Ahornholz, die Schnecke gut gestochen, die Umrisse elegant und der Lack von schöner, gelbbrauner Farbe. Auf der Mitte des Bodens ist ein altes Siegel eines früheren Besitzers angebracht.
41Geigenzettel: Perton Lutier / a parici 1757 (gedruckt).
43Perugia s. Del Perugia
44Pesi s. Isep
45Pescorino s. Bellone
46Pessetti, G. B. — Mantua. 1674
47Kunsttischler, Formschneider, Lauten- und Klavichembelmacher aus Castiglione delle Stiviere. (Bei Bertolotti S. 111 erwähnt.)
49Peter, . . . . — Wien. Nach 1418 und vor 1436
50Er wird als »Lawtenmacher Peter« erwähnt und dürfte der älteste nachweisbare Vertreter seiner Kunst in Wien sein. Vgl. Schlager, Wiener Skizzen I. S. 166.
52Peters, Ch. — Lübeck. 1806
53Ein Dilettant, der ziemlich viele Geigen geflickt zu haben scheint.
54Geigenzettel: Rep.: von Ch. Peters / Lübeck 1806 (gedruckt).
56Peters, Michael. — Wegberg. 1801
57Wahrscheinlich ein Dilettant, der Instrumente geflickt hat. In der Sammlung Snoeck (jetzt in Berlin) befindet sich eine Baßviola von 1627 (Nr. 488) mit dem Zettel: Dieses Instrument / ist gemacht anno / 1627 / Arranschirt von Michaël Peters / In Wegberg anno / 1801 (geschrieben).
59Peterson, P. A., lebt seit ungefähr 1875 als Geigenmacher in Chicago
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