Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 438

Die Geigen und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1922

54 lines. Read by computer on 27 September 2026. Printed page 434. See the scan on archive.org.

1Salò, Gaspare da s. Bertolotti
3Salomon. — Reims. 1745. 1755
4Eine Geige von ihm aus dem Jahre 1745 stellte Em. Mennesson 1895 in der retrospektiven Ausstellung zu Reims aus.
5Geigenzettel: Abb. 669.
7Salomon, Jean-Baptist-Deshayes. — Paris.
81740. † um 1772
9Er soll aus Reims um das Ende der dreißiger Jahre des 18. Jahrhunderts nach Paris gekommen sein und war vermutlich ein Sohn oder Bruder des in Reims tätigen Salomon. Er führte das Ladenschild »A Ste Cecille«, wohnte erst Rue de l’arbre sec und dann Place de l’École, wo seine Witwe von 1772 an das Geschäft unter Namys Leitung fortführte. Sie verlegte dasselbe später nach dem Quai de la Mégisserie und behielt es bis 1789. Salomon war ein ziemlich talentvoller Geigenmacher, den auch seine Kollegen schätzten, die ihn 1760 zum geschworenen Zunftmeister erwählten. Seine Arbeit erinnert an die Chappuys, sein gelbbrauner Spirituslack dagegen mehr an Guersan. Das Holz zu den Decken nahm er stets, wie er es gerade hatte; den Boden hielt er ziemlich flach; so gibt es recht gute, aber auch sehr mittelmäßige Violinen von ihm. Besser sind seine Violoncelli und seine Liebesgeigen. Eine solche von 1740 befindet sich in der Sammlung Savoye in Paris, eine andere mit hübsch geschnitztem Köpfchen besitzt das Pariser Konservatorium (Nr. 156), eine ähnliche das Konservatorium in Brüssel, eine Violine ist aus der Sammlung Snoeck nach Berlin gekommen. Auch als Harfenmacher wurde er gelobt. Er gebrauchte verschiedene Zettel sowie gelegentlich auch den Brandstempel SALOMON, den er außen am Boden anbrachte.
10Geigenzettel: du Salomon / de paris 1740 (gedruckt). — Parisiis apud Salomonem ad insign. / Sta Caecilia Scolae Palatio 1752 (gedruckt) und Abb. 700, 709, 766.
12Saltinari, Giacomo. — Marano sul Panaro (Modena). 1880
13Nur als Reparateur von einigem Wert.
15Salvadori, Giuseppe. — Pistoja. 1861. 1863
16Geigen- und Gitarrenmacher aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ohne bemerkenswerte Vorzüge.
17Geigenzettel: Abb. 689.
19Salvaterra, Francesco. — Mailand. 1609
20Ein Liebhaber, dem es in trüben Stunden zum Trost gereichte, Lauten zu bauen, oder der andere damit trösten wollte. Der treffliche Maler Prof. Otto Seitz in München besaß eine Mandoline von ihm mit dem Zettel: Franciscus Salvaterra civis Mediolani / pro Solatio fecit Anno 1609 (gedruckt).
22Salviati, Francesco
23Neuerer italienischer Geigenmacher.
25Salzard, Ernest-André. — St. Petersburg, Moskau. Geb. 24. Juni 1842 in Mirecourt, † 9. September 1897
26Schüler seiner Vaters François S. Im Jahre 1858 kam er nach Paris, ging 1860 auf drei Jahre nach St. Petersburg und ließ sich dann in Moskau als Geigenmacher nieder, wo er schon ein Jahr später zum Geigenmacher des Konservatoriums ernannt wurde. Er war in ganz Rußland als tüchtiger Meister und Kenner der alten Italiener anerkannt und ebnete seinen französischen Kunstgenossen den Weg nach Rußland. Sein Nachfolger wurde Spidlen.
28Salzard, François. — Mirecourt. Geb. 1808, † 1874
29Er soll eine Zeitlang in Paris gearbeitet haben und eröffnete 1836 in Mirecourt seine Werkstatt. Seine Arbeit erinnert an Chappuy; nur ist sein Lack noch schlechter. Sein Modell dagegen wird, wenn auch ohne ersichtlichen Grund, heute noch nachgeahmt. Auch sein Vater dürfte schon Geigenmacher gewesen sein, und diesem müßten die mittelmäßigen Geigen, die im Innern einen Brandstempel: »D. Salzar« tragen, zugeschrieben werden. (Der Buchstabe l dieses Stempels scheint verletzt gewesen zu sein, so daß man beinahe »Saizar« lesen könnte.)
30Geigenzettel: Abb. 693.
32Salzard, Jean. — Mirecourt. 1780. 1790
33Bogenmacher.
35Salzedo (Salsedo), Luigi
36Man kennt eine sehr schöne, in spanischem Stil gearbeitete Mandoline mit diesem Namen.
38Salzer (Saltzer), Johann. — Prag. 1602
39Er gehörte mit Merkle und Faust zu den älteren Lauten- und Geigenmachern Prags und stammte aus der Herrschaft Burgau im Bistum Augsburg, also aus derselben Gegend, wie die meisten in Prag eingewanderten Geigenmacher. Er erlangte am 10. Juli 1602 das Bürgerrecht der Prager Altstadt. Sichere Arbeiten von ihm sind mir noch nicht bekannt geworden.
41Samuel, Jean-Claude. — Mirecourt. 1757. 1760
42Bogenmacher.
44Sanchez, Juan. — Linares. 19./20. Jahrh.
45Hauptsächlich Mandolinen- und Gitarrenmacher.
47Sanctia s. Orinthio
49Sanctis, Giovanni de. — Rom. 1884
50Ein Mandolinen- und Gitarrenmacher aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts.
52Sandberg, Erik. — Stockholm. 1770. 1800?
53Sein Lehrmeister ist unbekannt; im Jahre 1770 arbeitete er bei Johann Öhberg. Drei Jahre später hatte er

Makers on this page

The computer misreads some letters and numbers. Where a name matters to you, read the scan.