Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 455

Die Geigen und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1922

52 lines. Read by computer on 27 September 2026. Printed page 451. See the scan on archive.org.

1Schönfelder, Georg Simon — Geb. 1707, † 6. September 1762
2Vermutlich Sohn und Schüler von Simon Sch. Er wurde am 5. Juni 1727 Meister und erreichte ein Alter von 55 Jahren weniger 2 Monate und 2 Tage.
4Schönfelder, Johann I
5Ein Exulant aus Graslitz, der im Jahre 1677 zu den Gründern der Markneukirchener Geigenmacherzunft gehörte.
7Schönfelder, Johann II. — Geb. um 1675, † vor 1729
8Er war ein Sohn von Simon Sch. und wurde, nachdem er vorschriftsmäßig gelernt und als Geselle gearbeitet hatte, unter Befreiung von der Wanderpflicht am 31. Mai 1697 als Zunftmeister angenommen.
10Schönfelder, Johann III. — Geb. um 1705
11Sohn von Johann I Sch. Er wurde 1729 Meister, scheint aber in Neukirchen weder geboren noch gestorben zu sein.
13Schönfelder, Johann (Hans) Adam¹). — Geb. 1707, † 21. Januar 1763, 56 Jahre weniger 5 Monate alt
14Sohn von Johann II Sch. Er wurde am 3. Januar 1729 als Meister in die Zunft aufgenommen und im gleichen Jahre als Bürger bezeichnet. Seine Arbeit ist recht gut, ebenso das Holz, der Lack gelbbraun oder rotbraun. Auch er gab wiederholt »Tirol« als Ursprungsland seiner Geigen an, obwohl sie nichts weniger als tirolisch aussehen. Eine gute Geige von ihm aus dem Jahre 1752 besitzt das Gothenburger Museum.
15Geigenzettel: Johann Adam Schönfelder Violinmacher in Neukirchen Ao 1752 (gedruckt).
17Schönfelder, Johann Christian. — Geb. 3. Okt. 1775, † 28. August 1821
18War ein Bruder von Johann Georg II Sch. und gehörte zu den Neukirchenern, die mit ihren Geigen von Markt zu Markt zogen.
19Geigenzettel: Johann Christian Schönfelder, / Violinmacher aus Markt Neukirchen (gedruckt).
21Schönfelder (Schönfeld), Johann Georg I, wird zuerst 1677 erwähnt. 1712
22Er kam als Exulant aus Graslitz nach dem Vogtlande und darf als der Stammvater der heute noch blühenden Familie betrachtet werden. Er gilt als der Vater Simon Schs. Auf dem Boden seiner Geigen brachte er auch die Brandmarke: I. G. S. an. Eine Geige von ihm besitzt Ragsch in Schweidnitz.
23Geigenzettel: Joannes Georgius Schönfelder / probe Violino in Cremona / 1712 (gedruckt).
25¹) Einen Johann August Sch. gab es nicht.
27Schönfelder, Johann Georg II. — Geb. 1750, † 26. Dezember 1824
28Er war Landrekrut, als er am 7. August 1769 mit Erlaubnis seines Hauptmanns in die Zunft aufgenommen und Meister wurde. Doch mußte er geloben, sein Meisterrecht nicht als Grund zu einer Dienstbefreiung verwenden zu wollen. Er war einer der besten Geigenmacher aus seiner Familie; er hatte ein großes Modell und im Gegensatz zu vielen Vogtländern einen mehr gelben als braunen Lack. Außer seinen Zetteln, auf denen oft Cremona als Ursprungsort angegeben erscheint, verwendete er auch die Brandmarke: * I * G * S *. Er stand in großem Ansehen, war seit 1810 Stadtvogt und wurde 74 Jahre und 12 Tage alt.
29Geigenzettel: Iohann Georg Schoenfelder / Lauten- und Geigenmacher in Neukirchen bey Adorf 1794 (gedruckt) und Abb. 747.
31Schönfelder, Johann Georg III. — Geb. 16. November 1771, † 19. Januar 1844
32Nur die aus den letzten 20 Jahren seines Lebens stammenden Geigen können ihm mit Sicherheit zugeschrieben werden.
34Schönfelder, Johann (Hans) Martin. — Geb. um 1680, † vor 1739
35Sohn von Caspar Sch. Er wurde am 29. Februar 1704 Meister; da er die Handwerksgebühren nicht gleich bezahlte, bürgte Johann Reichel (Reichelt) für ihn. Er hatte keine Söhne; seine jüngste Tochter heiratete 1739 den Geigenmacher Hans Georg I Kretzschmann.
37Schönfelder, Simon, kommt 1677 und noch 1723 vor
38Er kam mit seinem Vater Johann als Exulant aus Graslitz, war der erste Jungmeister der Zunft und saß 1677, 1678, 1709, 1710, 1712, 1719 und 1722 im Zunftrate und war 1723 Vormeister.
40Schöttl, Peter. — Mittenwald. 1906. 1919
41Er wohnt Haus Nr. 63 und war 1906 auf der Nürnberger Ausstellung vertreten und ist jetzt auch Schulhausmeister.
43Scholes, A. L. — Northampton (Rushden). 1906. 1913
44Geschätzter englischer Geigenmacher und vielbeschäftigter Reparateur.
46Schollin, Mathias. — Nový Hradec. 1754
47Seine Arbeit ist eigenartig; er hatte ein längliches Modell und bräunlichen Lack.
48Geigenzettel: Mathias Schollin, Instrument: / fecit Neo-Hradecii, 1754 (gedruckt).
50Scholtz, Daniel. — Guhrau i. Schl. 1789
51Die Geige, in der sich sein Zettel fand, war aus gewöhnlichem Holz, ohne Einlage und von unschönem

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