Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 491

Die Geigen und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1922

60 lines. Read by computer on 27 September 2026. Printed page 487. See the scan on archive.org.

1Violotta und Cellone. Im Orchester verwendete zuerst Max Schillings die Violotta, und zwar als Soloinstrument in seiner vielerorts aufgeführten Oper »Der Pfeifertag«, und in zwei Opernwerken Stelzners, dem im Dresdner Hoftheater 1902 zuerst aufgeführten »Rübezahl« sowie in dem Musikdrama »Swatowits Ende«, das seine Erstaufführung 1903 im Hoftheater zu Kassel erlebte, sind vom Verfasser die Violotta und das Cellone durchgehends als »gleichberechtigt und gleichbepflichtet« mit den übrigen Streichinstrumenten notiert und in mehrfacher Besetzung erfolgreich zur Verwendung gelangt.
2Geigenzettel: Abb. 733.
4Stembersky s. Sternbersky
6Stemplowsky, Alexius. — Engelberg, Obwalden (Schweiz). 1920
7Ursprünglich Maler und dabei ein tüchtiger Musiker, der auch als Konzertmeister tätig ist, brachte ihn seine Geigenliebhaberei frühzeitig dazu, sich mit dem Geigenbau zu beschäftigen. Er verwendete ein fünfjähriges Studium darauf, und da er nicht darauf angewiesen war, aus seiner Liebhaberei vorzeitig einen Verdienst zu machen, konnte er seine Ausbildung als Geigenmacher allseitig vollenden. Ein eingehendes Erforschen der Arbeitsweise der größten alten Meister und vielfältige Versuche wurden schließlich von schönem Erfolg gekrönt. Seine Violinen wurden im Vergleichsspiel mit einer echten Guarneri und als dieser vollkommen ebenbürtig anerkannt. St. arbeitet hauptsächlich nach Guarneri, verwendet auserlesenes Holz und einen schönen Öllack.
9Stener, Jacobus. — 1827
10Eine Violine mit diesem (vielleicht schlecht gelesenen) Namen besitzt die Sammlung Savoye in Paris.
12Stenger, Willibald C. — Topeka, Chicago.
13Geb. 1877 bei Roanoke (Illinois) von deutschen Eltern
14Hat sich durch Selbststudium zu einem tüchtigen Geigenbauer ausgebildet und machte sich im Jahre 1903 zuerst in Topeka (Kansas) selbständig und siedelte 1909 nach Chicago über. Er baut nach einem eigenen, an Stradivari erinnernden Modell, verwendet einen goldbraunen Lack und geschriebene Zettel. Der Ton seiner Geigen wird von Fachleuten ebenso gelobt als die Arbeit.
16Stenkjöndalen, Knut Ellefsen. — Bó. 1897.
171900
18Er stammt aus Stenkjöndalen und nahm den Ortsnamen als Familiennamen an. Er ist ein geschickter Geigenmacher und macht hauptsächlich sog. Hardangergeigen.
20Stentor, ein Mirecourter aus Vuillaumes Schule
22Stentzel, August. — Breslau. 1765
23Hauptsächlich Harfenmacher. Eine Pedalharfe von ihm aus dem Jahre 1765 besitzt das Schlesische Museum für Kunstgewerbe in Breslau (Nr. 8352).
25Stenzel, Carl Albin, geb. 9. November 1858, und sein Bruder Carl August Stenzel, geb. 24. September 1860, arbeiten in Markneukirchen als Geigenmacher
27Stephaninus, Carolus s. Steffanini
29Stephannis, gen. Nepos. — Cremona. 1507
30Ein von Valdighi (3066) erwähnter Cremoneser Lautenmacher aus der vorklassischen Zeit.
32Stephenson, M. — Leeds 1887
33Vielleicht ein Liebhaber, der sich eine gewisse Geschicklichkeit angeeignet hat.
35Sternberg, Hinrich Franz. — Lüneburg. 1729
36P. de Wit veröffentlicht zwei Zettel dieses mir sonst nicht bekannt gewordenen Geigenmachers.
37Geigenzettel: Hinrich Frantz Sternberg / fecit. Lüneburg. 1729 (gedruckt).
39Sternbersky (Stembersky), Hans Heinrich. — Prag. 1725.
40Wahrscheinlich ein Sohn von Heinrich St. Über ihn ist bisher nur bekannt, was er selbst auf seinem Zettel, der sich in einer Violine befand, sagt: Hans Heinrich Sternbersky / Bass- und Geigenmacher in der Altstadt Prag 1725 (gedruckt).
42Sternbersky (Stembersky), Heinrich. — Prag.
43Geb. nach 1600, † 17. April 1697
44Sein Name ist nur dadurch bekannt, daß Andreas Ott im Jahre 1659 eine Beschwerde gegen ihn bei der Hofkanzlei einreichte. Er starb im Pfarrsprengel Maria de Lacu und wurde über 90 Jahre alt.
46Sterzin. — Erfurt. 1653
47In einer gut gearbeiteten Gamba befand sich der schlecht leserliche Name dieses Lauten- und Geigenmachers. Leider war in Erfurt über ihn nichts zu ermitteln.
49Stevens, Pierre-Joseph. — Nivelles (Belgien). 1738
50Seine Violinen zeichnen sich namentlich durch gutes Holz aus und haben eine kleine Schnecke. (Snoeck las den Namen irrtümlich Steveny.)
52Stevens. — Leyden. 1743
53Eine größere Geige von ihm wird im Selhofschen Versteigerungsverzeichnis erwähnt.
55Stewart, S. S. — Philadelphia. 1884. 1885
56Banjomacher, Lehrer des Banjospiels, Verfasser einer Banjoschule und Herausgeber von S. S. Stewarts Banjo- und Gitarrejournal.
58Stjepušin, Janko. — Sissek
59Kroatischer Tamburitzenmacher der Gegenwart.

Makers on this page

The computer misreads some letters and numbers. Where a name matters to you, read the scan.