Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 554

Die Geigen und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1922

55 lines. Read by computer on 27 September 2026. Printed page 550. See the scan on archive.org.

1zu ermitteln. Eine schöne zisterförmige Gitarre (Guitarino) von ihm befindet sich im Musikhistorischen Museum von W. Heyer in Köln.
2Geigenzettel: Fecit Antoni Wainert / Instrument-Macher / in Warschau 1806 (gedruckt).
4Waldenberger, Georg. — Tübingen. 1616. 1617
5Er wird nur als Orgelbauer bezeichnet, hat aber wahrscheinlich, wie die meisten schwäbischen Orgelbauer seiner Zeit, auch Lauten und andere Musikinstrumente gemacht.
7Waldter, Daniel Adalbert. — Postelberg. 1695
8Ein Bassetto von ihm aus dem Jahre 1695 besitzt das Stift Ossegg (Kat. Nr. 5). Vgl. auch S. 566 D. A. Wolz.
10Walker, Adam. — London. 1772. 1800
11Eine Harfentheorbe von ihm befindet sich im South Kens. Museum. Er war unter anderem der Erfinder der »Celestina«, eines geigenartig klingenden Klaviers.
13Walker, St. J. — Whitby. 1905
14Seine Geigen sollen sauber gearbeitet sein.
16Waller, Benedikt. — Amberg. 1883
17Ein Orgelbauer, der auch mit Mittenwalder Geigen handelte und Geigen ausbesserte.
18Geigenzettel: Benedikt Waller / Orgelbauer und Instrumentenmacher / 1883 Amberg 1883 (gedruckt).
20Walmsley s. Wamsley
22Walter, Georg Philipp. — Turnau. 1847
23Nur als Reparateur bekannt.
25Walter, Hans Jürgen. — Lübeck. 1685
26Ein Lautenmacher; er heiratete 1685 Elisabeth Möller; die Hochzeit fand in Bürgermeister Marquardts Hause in der Königstraße statt.
28Walter, Jean. — Paris. 1775. 1799
29Er wohnte erst Rue Coquillière, von 1776—77 Rue St. Denis, gegenüber der Rue Mauconseil, 1779 in der Rue Quincampoix und von 1783—1799 in der Rue Bourbon, ist aber sonst wenig bekannt. Vgl. auch Wolters.
31Walther, Jean Baptist. — Haag. 1727
32Eine Geige von ihm führt das Versteigerungsverzeichnis des Nachlasses des Musikalienhändlers Nicolas Selhof auf. (Die Versteigerung fand 1759 statt.)
34Walton, William. — Preston. Geb. in Longton 7. August 1860
35Ein Eisenbahnbeamter, der aus Liebhaberei Geigenmacher geworden ist und es zu besonderer Geschicklichkeit gebracht hat. Auch hat er vielfältige Lackversuche gemacht. Seine Biographie (mit Bild) hat Meredith-Morris in »The Strad« 1901 Nr. 132 veröffentlicht.
36Geigenzettel: William Walton / Maker / Longton, Preston / A. D. 1900 No 12 (gedruckt).
38Wambsler (?), Michael. — Mittenwald. 1772
39Auf einem schwer leserlichen Zettel einer sehr guten Mittenwalder Geige ergab sich als wahrscheinlichste Lesart der Name Wambsler. Über einen Geigenmacher dieses Namens war jedoch nichts zu erfahren. In Mittenwald kommt nur eine Familie Wanner vor.
41Wamsley (Walmsley, Waemsley), Peter. — London (Piccadilly). Geb. 1715. 1751
42Ursprünglich führte er das Schild »at ye golden Harp« und vertauschte es später gegen »at the Harp and Hautboy«. Seinerzeit stand er bei seinen Landsleuten in hohem Ansehen, und der Ton seiner Arbeiten wurde sehr gerühmt. Da er diesen aber nur durch ein meist übermäßiges Ausschachteln der Decke erzielte, haben seine Geigen mit der Zeit sehr verloren. Er ahmte eine Art Stainermodell nach, die Verhältnisse sind jedoch unrichtig und die F-Löcher sehr häßlich. Statt der Einlage zog er gewöhnlich nur eine Linie mit Tinte, und Vidal sagt daher mit Recht: »En somme: lutherie très médiocre.« Am besten ist noch sein dunkelroter oder rotbrauner Lack, und die dunkler lackierten Geigen von ihm werden für wertvoller gehalten. Einige wenige Violinen und Violoncelli hat er aber doch gebaut, die ihm Ehre machen, und recht gut sind seine Bässe. Er verwendete verschiedene, meist gedruckte Zettel: Made by Peter Wamsley / at ye Golden Harp in Pickadilly / London / 1727 (gedruckt). — Peter Wamsley / Maker at the Harp / & Hautboy in Picadilly / 17 London 51 (gedruckt). — Made by Peter Wamsley at the / Harp and Hautboy in Pickadilly 1740 (gedruckt).
44Wandinge, Carl Johan Ludwig. — Kopenhagen, Vordingborg, Naestved. Geb. 1. Jan. 1777 in Kopenhagen, † im Juli 1848 in Naestved
45Ein Kunstdrechsler, der sich viel mit dem Geigenmachen beschäftigte. Er war zuerst in Kopenhagen ansässig, ließ sich dann um 1821 in Vordingborg als Mechaniker nieder und zog 1832 nach Naestved, wo noch heute sein Sohn als Drechslermeister lebt. Die Holzarbeit verstand er recht gut, aber die von ihm gemachten oder ausgebesserten Geigen verraten überall den Dilettanten. Er scheint das Hauptgewicht darauf gelegt zu haben, die Geigen recht fest zu machen; so versah er den Baßbalken noch mit zwei Querbalken usw.
46Geigenzettel: Reparert / af / Wandinge / i / Wordingborg / 1830 (gedruckt).
48v. Wangenheim. — Gotha. 1854
49Ein Rittmeister, der sich aus Liebhaberei mit dem Geigenmachen beschäftigte und teilweise das Chanotsche Modell nachahmte.
51Wanke, Karl. — Brünn. 1816
52Im Brünner Bürgerbuch wird er im Jahre 1816 fol. 37 als »Instrumentenmacher« eingetragen, doch ist es fraglich, ob er Geigen- und Lautenmacher war.
54Wannek (Vaněk) lebte im 19. Jahrhundert in Bukarest

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