Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 556

Die Geigen und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1922

53 lines. Read by computer on 27 September 2026. Printed page 552. See the scan on archive.org.

1Wasslberger (Waßlsberger), Christoph III. — Hallein. Geb. um 1730, † 13. Oktober 1779, 49 Jahre alt
2Besonders tüchtiger Meister, dessen Violinen von Kennern und Geigern gleich hoch geschätzt werden; er scheint italienische Geigen gekannt zu haben und nahm die Wölbung daher oft flacher als die übrigen Halleiner Geigenmacher.
3Geigenzettel: Christoph Waßlberger, Geigen- / und Lautenmacher in Halle … / 1763 (gedruckt).
5Waßlberger (Wäßlberger), Dominikus. — Hallein. Geb. um 1716, † 1. Februar 1780
6Er scheint der letzte Sprößling der Familie gewesen zu sein, der das Geigenmachen als Beruf ausübte.
8Wasslberger (Waßlberger), Michael I. — Hallein. Geb. um 1666, † 1. Juli 1736
9Er wohnte »bei St. Georgen«, wird als »Geigenmacher und Spielmann« bezeichnet und darf seiner braven Arbeit nach zur Tiroler Schule gerechnet werden.
11Waßlberger (Wäßlberger), Michael II. — Hallein. Geb. um 1680, † 2. Juli 1736
12Er wird als »Geigenmacher und Gleizlmeister« bezeichnet und starb merkwürdigerweise einen Tag nach seinem etwa 15 Jahre älteren gleichnamigen Verwandten.
14Waßlberger (Wäßlberger), Philipp. — Hallein. Geb. 1703, † 15. Januar 1743
15Seine Geigen sind recht gut gemacht, kommen aber selten vor, da auch er im besten Mannesalter starb.
17Watkins, O. — 1846
18Englischer Geigenmacher aus der Mitte des 19. Jahrhunderts.
20Watrin s. Valtrin
22Watson, Frank. — Rochdale. 1905. 1910
23Fleißiger englischer Geigen- und Bogenmacher der Gegenwart; eine Violine von ihm vom Jahre 1905 trug bereits die Nummer 67.
25Watson, John (Reverend). — Lerwick (Shetland). 1905
26Er macht Geigen nach einem eigenen Modell.
28Watt, Alexander Stocks. — Edinburgh, Inverkeithing. Geb. 17. August 1859 in Edinburgh
29Ein Photograph und Erfinder wertvoller photographischer Apparate, der, selbst ein tüchtiger Geiger, von Dr. George Dickson um 1875 zuerst veranlaßt wurde, sich dem Geigenmachen zuzuwenden. Er hat seitdem über 50 Violinen gemacht, die teils Stradivari, teils Guarneri nachgeahmt und mit Öllack versehen sind.
30Geigenzettel: Alexander Watt / Made at Inverkeithing, / Edinburgh, 1893 (gedruckt). — Mr. Alex. S. Watt. / Made in ye olde Burgh of / Inverkeithing A. D. 1895 (gedruckt).
32Watts, Walter. — Glasgow. 1886
33Erhielt 1886 in Edinburgh für seine Geigen eine ehrenvolle Erwähnung. Auf der Glasgower Ausstellung hatte er Geigen ausgestellt, die nach Stradivari gebaut waren und zu denen er Holz vom alten »Glasgow College« verwendete.
35Wauschek, C. — Krems. 1870. 1900
36Vater und Sohn, die als Geigenmacher und Reparateure geschätzt sind und 1886 eine silberne Medaille in Wels für vier Violinen erhielten.
38Waylett, Henry. — London. 1765
39Er wohnte Exeter Exchange, Strand, und war sauber und genau in seiner Arbeit. Sein Modell schwankt zwischen Stainer und Amati.
41Weaver, Samuel. — London. 18.—19. Jahrhundert
42Mehr als er auf seinem Zettel von sich mitteilt, war über ihn nicht zu erfahren.
43Geigenzettel: All Sorts of / Musical Instruments / Made and Sold by / Sam'l Weaver / on London Bridge (gedruckt).
45Weber, G. W. — Kingston (Ontario). 1886
46Ein im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts in Kanada tätiger Geigenmacher, vermutlich deutscher Abstammung.
48Weber (gen. Rösendahl), Heinr. Eduard. — Möllenbeck b. Rinteln. 1820. † 7. August 1885
49Ein tüchtiger Meister, der schätzenswerte theoretische Kenntnisse besaß und eine Reihe von recht guten Geigen gemacht hat, von denen einzelne schon jetzt sehr gut bezahlt werden. Einer seiner Schüler ist O. Bernhard in Stadthagen.
51Weber, Michael. — Prag. Geb. 7. Oktober 1787 in Oberneustift Nr. 248 Pfarre Schottenfeld (Wien), † 18. Februar 1844 in Prag
52Sohn des Adam W. und der Barbara geb. Schweint. Er erlernte seine Kunst in Wien, arbeitete dann in Prag bei Casp. Strnad und ließ sich in der böhmischen Hauptstadt bleibend nieder, wo er 1818 das Bürgerrecht erwarb und erst in der Karlsgasse, dann in der Brenntegasse, zuletzt in der Ferdinandstr. Nr. 116 wohnte. Weber war ein hervorragender Theoretiker, hatte zu vielen Prager Gelehrten persönliche Beziehungen und besaß eine reichhaltige Bibliothek. Webers Geigen sind auf das sorgfältigste ausgearbeitet,

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