Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 59

Die Geigen und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1922

55 lines. Read by computer on 27 September 2026. Printed page 55. See the scan on archive.org.

1bessere Arbeiten von ihm, die schönen, roten Lack zeigen. Er schloß sich der französischen Schule an und machte oder handelte wenigstens mit allen möglichen Saiteninstrumenten.
2Geigenzettel: Jean Bourgard maitre luthier à Nancy, / rue de la Poissonnerie, n° 404; fait et raccomode / toutes/ sortes d’ouvrages de sa profession comme / guitares allemandes, guitares mécaniques, guitares / espagnoles, mandolines, luths, paradons à trente cordes / contrebasses, basses, violon d’amour, violons etc. (gedruckt). — Jean Bourgard, facteur / d’instruments à Nancy 1776 (gedruckt). — Ft. par moi / Bourgard, facteur / d’instruments, rue / de la Poissonnerie à / Nancy / 1786 (geschrieben).
4Bourgeois, Séraphin. — Genf. 1829
5Es war unmöglich, irgend etwas über diesen Schweizer Geigenmacher zu erfahren. Ich kenne nur den folgenden Zettel von ihm. Vielleicht hieß er Seraphin und war Bürger zu Genf.
6Geigenzettel: Réparé par Séraphin Bourgeois / à Genève An 1829 (gedruckt).
8Bourguignon, Maurice. — Brüssel. Geb. 18. Sept. 1885 in Mattaincourt
9Schüler von Georges Mougenot, dessen Nachfolger er im Jahre 1910 wurde.
11Bourlier, Jacques. — Mirecourt. 1770. 1790
12Bevor er sich selbständig machte, arbeitete er eine Zeitlang bei Charlotte in Nancy, an dessen Art seine Geigen erinnern. Er verwendete einen Brandstempel Jacq. Bourlier.
14Bourlier, Jean-Baptiste. — Mirecourt. 1773. 1785
15Er stand seinerzeit in einem gewissen Ansehen. Arbeiten von ihm kenne ich nicht. Ein François B., der 1788 vorkommt, war vielleicht sein Sohn.
17Bourlier, Laurent I. — Mirecourt. Geb. um 1737, † 1780
18Mehr können auch Vidal und Jacquot von ihm nicht sagen, da bisher keinerlei Arbeiten von ihm bekannt geworden sind.
20Bourlier. — Mirecourt. 1775. 1820
21Sohn von Laurent I B. Er baute hauptsächlich Kindergeigen in Viertel-, halber und Dreiviertelgröße und war nicht ungeschickt.
23Bourlier, Laurent II. — Mirecourt. Geb. um 1798, † 1878
24Ein Enkel von Laurent I. B. und wohl der Geschickteste aus seiner Familie, der sauber arbeitete und einen guten Ton erzielte. Einen Brandstempel mit seinem Namen brachte er innen am Boden an.
26Bourlier, Nicolas. — Mirecourt. 19. Jahrh.
27Vielleicht der Bruder von Laurent II B. Auch er war nicht ungeschickt. Von ihm rühren die Geigen her, die nur den Namen Bourlier als Brandmarke tragen.
29Bourse. — Paris. 1805
30Jacquot teilt seinen Namen nach einem geschriebenen Geigenzettel mit.
32Boury, A. — St. Quentin. 1867
33Neue Geigen von ihm sind mir nicht zu Gesicht gekommen.
34Geigenzettel: Réparé par A. Boury / Luthier à St Quentin 1867 (geschrieben).
36Boussu, Benoît-Joseph. — Eterbeek-Brüssel. 1750. 1780
37Einer der besseren belgischen Geigenmacher, der ziemlich gut und sauber nach Amati arbeitete und auch einen schönen, gelben Lack verwendete. Seine Werkstatt war in der Vorstadt Eterbeek, doch dürfte er, wie auch von der Straeten glaubt, in Brüssel selbst einen Verkaufsladen besessen haben. Eine Geige von ihm mit charakteristischer Schnecke besaß C. C. Snoeck.
39Bovis, François. — Nizza. Geb. 1860 in Nizza
40Von 1874—1881 war er Schüler von Nicolo Bianchi, dessen Werkstatt er nach dem Tode des Meisters übernahm. Er arbeitet nach eigenem Modell und verwendet einen halbfetten Lack. Er ist Geigenmacher des Konzertorchesters von Monte Carlo.
41Geigenzettel: Abb. 77.
43Bowes, A. — Edinburgh. 1895
44Bekannt durch seinen Versuch, die Saiten der Geige paarweise anzubringen (ähnlich wie bei der Mandoline).
46Bowler, Arthur. — Islington-London. Geb. 12. Juli 1867 in Thame (Oxfordshire)
47Seine Mutter war die jüngste Schwester der Frau von Georges Chanot, so daß schon in früher Jugend sein Interesse für den Geigenbau geweckt wurde; doch erlernte er zunächst in der Werkstatt seines Großvaters die Schreinerei. 1893 nach London gekommen, suchte er seinen Oheim Chanot auf und bot nach dem Tode desselben dem Sohne und Nachfolger seine Dienste an. J. A. Chanot nahm ihn auf drei Jahre in die Lehre. Hier kamen ihm seine Vorkenntnisse in der Holzbearbeitung sehr zustatten, und er machte schnelle Fortschritte. Er blieb bei Chanot bis 1899 und machte sich dann selbständig. Bowler arbeitet ungemein sauber und baut seine Geigen hauptsächlich nach der »Messias« von Stradivari. Er verwendet einen dunkelorangeroten Bernsteinlack und wird als Künstler geschätzt. Seine Biographie mit Bildnis, Geigenabbildung und Zettel veröffentlichte Rev. Meredith-Morris in »The Strad« (April 1900, Nr. 120).
48Geigenzettel: Arthur Bowler / London, fecit 19 . . (Kreis mit A. B.).
50Boyer, Alexis. — Mirecourt. 1773. 1789
51Ein Geigenmacher, dessen gleichnamiger Sohn 1783 erwähnt wird.
53Bozzolo, Pietro. — St. Petersburg. Geb. um 1830, † 9. Juli 1907
54Ein Mailänder, der im Jahre 1862 als Chorist der italienischen Oper nach St. Petersburg kam. Den

Makers on this page

The computer misreads some letters and numbers. Where a name matters to you, read the scan.