Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 70

Die Geigen und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1922

60 lines. Read by computer on 27 September 2026. Printed page 66. See the scan on archive.org.

1Button. — London. 1806. 1830
2Hauptsächlich Händler. Er war zuerst mit Purdey, später mit Whitaker verbunden und wohnte eine Zeitlang in St. Paul’s Churchyard.
4Byrom, John. — Liverpool. 1900
5Eine sauber gearbeitete Violine, die ich in Händen hatte, trug seinen Namen.
7C. C. F. R. — Wien. 1800
8In einer sehr schön gearbeiteten, mit Ebenholz, Elfenbein und Perlmutter eingelegten Gitarre fand sich dieser Brandstempel. Es gelang mir nicht, den Verfertiger festzustellen.
10Cabasse, Prosper. — Mirecourt. Anfang des 19. Jahrhunderts
11Vielleicht ein Sohn des 1778 genannten Bogenmachers Jean C. Ein ziemlich geschickter Gitarren- und Geigenmacher, der auf seiner Brandmarke Paris als Ursprungsort anzugeben pflegte. Sein Modell war schmal und höher gewölbt als das in Mirecourt übliche. Seine Brandmarke wurde auch nach seinem Tode noch von Händlern benutzt, wobei der Name manchmal als Gabasse erscheint.
13Cabled (Cabley), Claude. — Mirecourt. 1604. 1607
14Ein bisher nur aus den Urkunden nachzuweisender Geigenmacher. Einer seiner Nachkommen, Jean Claude Cabley, lebte zwischen 1762 und 1777 als Bogenmacher.
16Cabresy. — (?) 1725
17Der am 8. Mai 1794 guillotinierte Tavernier de Boulogne besaß nach Brunis Inventar (Gallay, Un Inventaire sous la terreur par A. Bruni, Paris 1890, S. 25) »ein Violoncello von Cabresy«. Auch ein Baß aus dem gleichen Jahr von diesem Meister ist bekannt. Über seinen Wohnort usw. war nichts zu erfahren.
19Cabroli, Lorenzo. — Mailand. 1716
20Mittelmäßiger Geigenmacher, dessen gelber Lack noch das Beste an seinen Arbeiten ist.
22Cabroly. — Toulouse. 1734. 1747
23Er scheint ein in Frankreich eingewanderter Italiener gewesen zu sein und könnte mit der Mailänder Familie Cabroli zusammenhängen. Seine Arbeiten sind nicht schlecht und sein Lack ist gewöhnlich blaßrot oder rötlichgelb. Statt der Einlage zog er oft nur Linien. Eine Diskantviola von ihm ist in der Crosby Brown-Sammlung in New York zu sehen.
24Geigenzettel: Abb. 124.
26Cadot, Theobald. — Toulon. Geb. um 1850
27Er ließ sich in den achtziger Jahren des 19. Jahrhunderts in Toulon als Geigenmacher und -händler nieder.
29Caeste, Gaetano. — Cremona. 1660. 1680
30Da die wenigen, die seinen Namen erwähnen, ihre Quellen verschweigen, war es nicht möglich, etwas Näheres über ihn festzustellen. Er gehört vielleicht zur Familie Costa, ist aber in Cremona unbekannt.
32Caffarata. — ? 1840
33Ein geschickter Italiener, von dem ich einen sehr guten Baß kennen lernte.
35Cahusac. — London (Strand). 1785. 1788
36Da er fast nur mit den Söhnen von Banks gemeinsam arbeitete, kommen Geigen mit seinem Namen äußerst selten vor. Er hielt sich an den deutschen Stil; sein Modell ist hochgewölbt. Die Einlage fehlt zwar, dagegen ist sein bernsteinbrauner Lack schön. Sein Sohn (»Cahusac Son«) ist als Verfertiger von Oboen bekannt worden.
38Cailhe, Henri. — Charroux. Geb. 8. Aug. 1864
39Geschäftsteilhaber seines Vaters J. B. Cailhe-Decante.
41Cailhe (Cailhe-Decante), Jean Baptiste. — Charroux. Geb. in Charroux d’Allier 10. Mai 1832
42Schüler und Schwiegersohn von Jacques Decante, dessen Geschäft er 1858 übernahm und von Jenzat nach Charroux verlegte, nachdem er vorher von 1855 bis 1857 in Paris und Lyon gearbeitet hatte. Er baute Leiern (Viellen) nach den Modellen seines Hauses und hat ihnen eine gefälligere Form und volleren Klang gegeben und auch den Saitenbezug verdoppelt. Er verwendet einen Spirituslack eigener Mischung. Seine Fabrik führt das Schild »à la vielle Bourbonaise«. Auf seinen Zetteln findet man außer dem Namen seine zahlreichen Auszeichnungen angeführt.
44Caille. — Mirecourt. 18. Jahrhundert
45Jacquot nennt zwei Mitglieder dieser Familie: Louis C. (1779—1787) und Dominique C. (1769—1789).
47Caisser s. Kaiser
49Calabri, Pier Vittorio di. — Ferrara. 1549. 1551
50Ein Musiker, der auch Lyren gebaut haben soll. Vgl. Valdrighi 518 und Anmerkung dazu.
52Calace, Antonio. — Neapel. Um 1850
53Nur als Gitarrenmacher bekannt. Er wohnte Strada Mezzo-cannone Nr. 32.
55Calace (Calaca), Nicola und Raffaele. — Neapel. 1881. 1903
56Söhne des Antonio C. Gehören wie ihr Vater zu den vielen Mandolinenmachern Neapels.
58Calagari, Francesco Giuseppe. — ? 1685
59Eine sehr schöne, hochgewölbte Viola von großem, edlem Ton, mit braunem feurigen Lack und schöner Schnecke in der Sammlung Carl Stoeber in Würzburg enthält einen Zettel mit diesem Namen. Der Wohnort läßt sich nicht einwandfrei lesen.

Makers on this page

The computer misreads some letters and numbers. Where a name matters to you, read the scan.