Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 90

Die Geigen und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1922

68 lines. Read by computer on 27 September 2026. Printed page 86. See the scan on archive.org.

1Conte, fils H. — Villefranche
2Eine 1852 begründete Firma, die sich auch mit dem Bau von Geigen beschäftigt.
4Contegiacomo, Giovanni. — Turin. 1900
5Italienischer Geigenmacher der Gegenwart.
7Contreras, Elias. — Guatemala. 1888
8Stellte in Paris eine aus 6114 Stücken zusammengesetzte Gitarre aus.
10Contreras, José. — Madrid. Geb. um 1710, † um 1780
11Einer der besten spanischen Geigenmacher, dessen Arbeiten mit Recht hoch bewertet werden. Er stammte aus Granada und führte deshalb auch den Beinamen »Granadino«. Er kopierte die Italiener, — Sandys und Forster sagen: den Stradivari; doch schließt sich sein Modell häufiger dem des Guarneri an. Eine hübsche Violine von ihm mit gelbrotem Lack, aus der Sammlung des Prinzen Caraman-Chimay, war 1878 in Paris ausgestellt. Vidal liest den Wohnort »Matxiti« statt Matriti, und dieser Lese- oder Druckfehler begegnet uns seitdem in allen nach Vidal verfaßten Schriften.
12Geigenzettel: Matriti per Granadensem / Josephum Contreras / anno 1760 (gedruckt).
14Contreras. — Madrid. Geb. um 1751. 1827
15Sohn, Schüler und Nachfolger von José C. Seine Arbeit gleicht der seines Vaters, ist aber minderwertig. Er beginnt um 1790 seine Geigen mit Nummern zu versehen, 1792 kommt er bis Nr. 11, 1793 bis Nr. 16 usw.
16Geigenzettel: Abb. 142.
18Convert. — Bourg. 1830. 1868
19Ein Dilettant, der einige Leiern im Stile von Louvet gebaut hat.
21Conway, William. — London. 1745. 1750
22Wenig bekannter englischer Geigenmacher des 18. Jahrhunderts.
24Cook, A., lebte im 19. Jahrhundert in Ipswich
26Cooper, Hugh W. — Glasgow. Geb. 30. Aug. 1848 in Airdrie
27Nachdem er sich erst als Orgelbauer versucht hatte, ging er zum Geigenbau über, den er mit Erfolg zu seinem Beruf machte. Er baut frei nach Stradivari und Guarneri und verwendet Whitelaws Geigenlack. Er hat über 50 neue Geigen gebaut. Vgl. seine Biographie von Meredith-Morris in »The Strad« 1900 Nr. 129.
28Geigenzettel: Hugh W. Cooper / Maker / 75 Dumas Street / Glasgow (gedruckt).
30Cope & Roberts. — Fitzroy, Melbourne. 1888
31Zwei »Wiederfinder des echten Cremoneser Geigenlacks«, den sie »Cremonae Redivivus« (!) nannten. Sie erhielten auf der Melbourner Ausstellung für ihre Geigen eine Medaille 2. Verdienstklasse.
33Coppi, Sante de. — Mantua. 1800. 1817
34Seine Geigen stehen denen von Alessandro Zanti nahe, sind oft von gewöhnlichem Aussehen, klingen aber gut.
35Geigenzettel: Sanctus de Coppi fecit / Mantoæ Anno 1816 (gedruckt).
37Coppo, Armando. — Neapel. 1608
38Giovanni di Enrico bezeichnet ihn in einem Schriftstück als einen vlämischen Lautenmacher, mit dem er in Neapel die Werkstatt teilte.
40Coq. — Toulon. 1855
41Er machte Violinen, Violoncelli und Bässe und galt als nicht ungeschickt.
43Coquet, Claude. — Paris. 1636
44Er wird als »Luthier« bezeichnet und erscheint als Sachverständiger im Prozeß Médard. Wir haben es hier möglicherweise mit einem Vorfahren von Louis Socquet zu tun.
46Corani, Vincenzo. — Triest. 1830
47Wenig bekannter Geigenmacher, von dem mir einige Violinen vorgekommen sind.
49Corara, Giacomo. — Venedig. 1775
50Geschickter, wenn auch wenig bekannter Geigenmacher.
51Geigenzettel: Giacomo Corara / Fecit in Augo 1775 / Venezia No 3 (gedruckt).
53Corbucci. — Parma
54Neuerer italienischer Geigenmacher.
56Cordano, Giacomo Filippo. — Genua. 1770. 1776
57Seine Geigen verraten eine geschickte Hand und gehen auf Cremoneser Vorbilder aus der Ruggeri-Schule zurück, wenn sie auch durch ihre höhere Wölbung und kürzere F-Löcher seine Eigenart zur Geltung bringen. Er verwendete aber auch ein flaches Modell und gelben oder braunroten Lack. Ob er mit der Familie Giordano in Verbindung zu bringen ist, muß ich dahingestellt sein lassen.
58Geigenzettel: Abb. 127.
60Cormatches, Alberto. — Santiago. 1900. 1902
61Erhielt 1901 auf der Panamerikanischen Ausstellung eine goldene Medaille für Gitarren, Mandolinen und Lauten.
63Corna s. Dalla Corna
65Cornelli, Carlo. — Cremona. 1702
66Bei Vidal findet sich nur der Name und Zettel dieses Geigenmachers, von dem es mir nicht möglich war, Arbeiten zu erfragen. Auf anderen Zetteln steht zuerst »Cremonæ« und dann erst der Name. Bei Lepke in Berlin wurde am 2. Mai 1917 eine Violine mit seinem Zettel und der Jahreszahl 1702, die merkwürdigerweise fast alle mit seinem Namen vorkommenden Geigen aufweisen, versteigert.
67Geigenzettel: Carolus Cornelli fecit / Cremonae anno 1702 (gedruckt).

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