Scan 95
Die Geigen und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1922
56 lines. Read by computer on 27 September 2026. Printed page 91. See the scan on archive.org.
1Cunha-Mello, Joaquim da. — Porto. 1900
2Mandolinen- und Gitarrenmacher der Gegenwart.
4Cunin, Albert. — ?
5In einer Geige, vielleicht aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts stammend, von französischem (Mirecourter) Aussehen, fand sich dieser Name eingebrannt.
7Cuniot-Hury. — Mirecourt. 1875. 1900
8Bessere Geigen- und Bogenfabrik der Gegenwart, die 1875 gegründet wurde und die Firma »ancienne Maison Vuillaume« führt. Der um 1912 verstorbene Eugène C.-H. war am 22. Dez. 1861 geboren.
10Cuny. — Paris. 1777. 1778
11Er lebte wahrscheinlich in Mirecourt und hielt sich nur zeitweise in Paris auf. Seine Geigen sind von ganz gewöhnlicher Arbeit und haben dicken, braunen Lack. Vidal schätzte sie seinerzeit auf höchstens 30—40 Franken. Eine Violine im Museum des Pariser Konser vatoriums (Nr. 14) trägt den Brandstempel: Cuny à Paris.
13Cuny, François. — Mirecourt. 1751. 1767
14Vielleicht mit dem noch 1778 in Paris vorkommenden Geigenmacher identisch, wahrscheinlicher aber sein Vater.
16Cuppin, Giovanni. — ?
17So liest Vidal den Namen in einer sehr alten Baßviole der Sammlung Gautier in Nizza. (Ohne Rand und Reifchen. Die F-Löcher hübsch geschnitten; gelber Lack.) Valdighi erwähnt diesen Meister unter Nr. 3727. Wo er gelebt hat ist unbekannt.
19Curatoli, Antonio. — Neapel. 1900
20Ein Streichinstrumentenhändler, der auch gelernter Geigenmacher sein soll.
22Cusumano, Giuseppe. — Tunis. 1854
23Eine gitarrisierte Laute von ihm befindet sich in W. Heyers Musikhistorischem Museum in Köln No. 575.
24Geigenzettel: Giuseppe Cusumano. / Tunis 1854 (geschrieben).
26Cuthbert, Robert. — London. 1690
27Man kennt Violen und Violinen von ihm, die durch ihr flaches Modell und ihren schönen, dicken Lack, der freilich häufig zu dunkel ist, bemerkenswert sind. Sowohl in der Arbeit wie im Holz sind seine Instrumente gut. Eine Violine von ihm besitzt J. T. Chapman.
29Cuvillier. — Paris. 1897. 1900
30Streichinstrumentenhändler und Geigenmacher.
32Cuypers, Jan (Johannes) der Alte, (de oude). — Haag. 1707. 1720 (?)
33Er wird als das Haupt der Familie bezeichnet, und J. Roumen lobt ihn als sehr tüchtigen Geigenmacher; doch war es mir nicht möglich, eine einwandfreie und echte Arbeit von ihm näher kennen zu lernen, oder in Holland auch nur zu erfragen.
34Geigenzettel: Johannes Cuypers fecit in Haag 1707 (gedruckt) und Abb. 100.
36Cuypers, Jan. — Haag. Geb. 1719, † nach 1806
37Angeblich Neffe und wohl auch Schüler des alten Jan C. Seine Geigen sind meist schwerfällig in der Form und zu stark im Holz, aber fast immer nach Stradivari gebaut. Sie haben schwere Ränder und dick aufge tragenen Lack. Der Ton ist sehr klar, aber etwas hart. Er schreibt seinen Namen auch »Koeuppers«. Seine Arbeiten kommen häufig vor. Eine Geige von 1798 bei Scheurleer, eine neunsaitige Gitarre im Museum zu Brüssel Nr. 259.
38Geigenzettel: Johannes Cuypers, / Fecit ’s Hage Ao 1782 (gedruckt). — Johannes Cuypers / fecit S: hage 1802 / aetatis suae 83 (geschrieben).
40Cuypers, Johannes Bernardus. — Haag. 1810
41Vielleicht ein Sohn von Johannes C., den er nachahmte, aber nicht erreichte. Seine Arbeit ist roher, der Ton weniger gut, nur der Lack ist trotz seiner Härte recht schön und heller (gelblicher) als der des Vaters. Er verwendete geschriebene Zettel:
42Joh. Bernardus Cuypers / fecit ’s Hage 1810.
44Cuypers, Johannes Frans. — Amsterdam. 1783. 1811
45Angeblich ein Neffe von Johannes C. Er dürfte im Haag gelernt haben und muß auch nach Italien gekommen sein, wo er seine letzte Ausbildung fand. Er arbeitete nach talienischen Grundsätzen und besaß eine gewisse Handgeschicklichkeit, doch sind seine Arbeiten meist zu schwer im Holz und haben dicke Ränder. Zwei Geigen von ihm besitzt der ehemalige Sekretär der Südafrikanischen Republik Dr. Leyds. In der Sammlung Scheurleer ist eine Taschengeige von ihm, bei der Boden und Zargen aus einem Stück gestochen sind.
46Geigenzettel: Johannes Franciscus Cuypers / fecit ’s Hage 1783 (gedruckt). — Johannes Franciscus Cuypers/ Fecit Amsterdam 1811 (geschrieben).
48Czejka (Cejka), Joseph. — Prag. 18. Jahrh.
49Geigen von ihm habe ich bisher nicht kennen gelernt. Seine (1733 geborene) Witwe Veronika starb am 9. Jan. 1826 in Prag.
51Czejka s. Cejka
53Czyz, Jan. — Krasnobrody. 1896
54Ist mir nur als Reparateur bekannt geworden.
55Geigenzettel: Koregowal Jan Czyz / zo Krasnobrodzie 1896 (geschrieben).
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- Cunha-Mello, Joaquim da
- Cuny, François
- Cusumano, Giuseppe
- Cuthbert, Robert
- Cuypers, Jan (Johannes) der Alte
- Cuypers, Johannes Bernardus
- Cuypers, Johannes Frans
- Czyz, Jan
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