Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 101

Die Violine, ihre Geschichte und ihr Bau, 1864

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1Ranfente durch Herzog Sigismund erfuhren, hatten sie den berühmten Bozener Jahrmarkt nicht mehr besucht und zu ihrer Waarenwiederlage Mittenwald erlefen. Dieser neue Jahrmarkt hatte während beinahe zwei Jahrhunderten Mittenwald in großen Wohlstand versetzt, worbe jedoch 1679 wieder nach Bozen verlegt. Zur selben Zeit hatte zugleich der Handel einen neuen Weg über Fünfsernach, Fernstein und Rentte zu nehmen angefangen; so daß die alte Handelsstraße über Mittenwald immer mehr zu veröden und in eben dem Verhältnisse der Wohlstand des Marktes zu sinken begann. Da kam Matthäus Klotz mit seinem Gewerbe, das sich bald sich in schönster Blüthe entfaltete.
3Den Reichthum dieser Gegend bildet höchstens das Fichtenholz. Biehzucht ist wenig einträglich; Ackerbau gar nicht durchzuführen. Der größte Theil der Bewohner der Umgegend vorf sich deshalb unter Klotz's Leitung immer mehr auf die Bevölkertung von Geigen; das herrliche Holz rings umher herrschend; so wie sich ein weiter weiflich in einer ähnlichen geographischen Position gelegener Ort Anwergau, mit Holzschatzwaren beschäftigte und noch beschäftigt.
5Die Geigenarbeiter selbst sind auch noch heutigein einfache Gebirgsschwänner; welche ihre Produkte einft nicht anders abgefehen wüssten, als daß sie, wie ihr Lehrer Klotz; die fertige Ware auf den Städen nahmen, um sie, von Haus zu Haus wandend (was die Volksprache hundert nennt), selb zu bieten.
7Wie nach Kloster erhüllten, war der Absatz dieser Ware in solcher Weise leicht auszuführen, ja sie war bis heutige Zeit und sogar heute noch unvergessene, weil

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