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Scan 104
Die Violine, ihre Geschichte und ihr Bau, 1864
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1bis 1896 verbauten. Auch ein Sebastian Kloß wird genannt.
3Man sagt den späteren Familienmitgliedern dieses Namens nach, daß sie die Gewohnheit gehabt hätten, solchen Instrumenten ihrer Fabrik, die besser als andere gerathen und in den Eingehheiten der Form vollkommen waren, das Etiquette Steiner's eingefügt, und diesem Betracht seien die im Handel so zahlreich verbreiteten falschen Steiner beigemessen.
5In Steiner's Zeiten waren auch in dem bayerischen Südtiroler Führen am Lech mehrere Geigenbauer; sie arbeiteten jedoch ausschließlich für cremoneische Firmen, und ihre Tätigkeit scheint mit dem Bestand jener Firmen erloschen zu sein. Zu bemerken ist, daß die berühmten Wiener Geigenmacher Vernhard und Martin Storz aus Führen stammen.
7Den deutschen Geigenbauern haben von jeher die Arbeiten Steiner's sowohl als die der Italiener (unter lehren am häufigsten Stradivario) zu Mästern gedient.
9Nach Steiner bauten:
10Stabelmann aus Wien (1740). Seine Instrumente kommen den Steiner'schen am nächsten.
11Leopold Waltham zu Nürnberg (1720). Er hat sehr schön und sorgfältig gearbeitet. Das Weisentang-Holz zwar fein und ausgesucht, nahm er etwas zu feucht, welcher Umstand den Wert seiner Instrumente nie und da etwas beeinträchtigt. Manche Geigen hat er nach Maggini's Art mit doppeltem Achterchen eingesetzt.
12Hassart in Anhaltstäbe, Rech in Bamberg, Vogler (Vater des berühmten Vogelhösten) 1740 in Würzburg.
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