Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 106

Die Violine, ihre Geschichte und ihr Bau, 1864

10 lines. Read by computer on 1 October 2026. No printed page number was found. See the scan on archive.org.

1in Dresden und sein Schüler Hunger in Leipzig. Letzterer baute meist Bratschen, Violoncellos und Bässe. Fritsche in Leipzig, Schüler des Borigen, ist ebenfalls den besten deutschen Meistern beizuzählen und genoss seinerzeit namentlich auch den Ruf eines guten Reparateurs. Franz Schonger in Erfurt und Hassert in Eisenach lieferten ebenfalls gute Instrumente, letzterer sehr täuschende Copien, italienischer Originale. Franz Anton Ernst, ein Böhme, späterhin (1778) nach Gotha berufen, war nicht nur als ausgezeichnete Violinspieler, sondern auch als Versertiger von Geigen in italienischer Manier geachtet. In Prag, wo er studierte, beschäftigte er sich zum Vergnügen mit Geigenbau, in welchem er sich später mit viel Geschick vervollkommnete. Wie er selbst, so nahm auch sein Schüler Jac. Aug. Otto Stradivario zum Vorbilde.
3Hieher gehören auch die berühmten Prager Meister: Hulinsky; Ulrich Eberle, Carl Helmer, Wilsler, Strnab, Stos, Weber.
5Buchstädt in Regensburg baute sehr gute Instrumente, die ihres kräftigen Tones wegen als Orchestergeigen sehr gesucht sind und auch selbst von Concertspielern hie und da nicht verschmäht wurden. Thumhardt in Straubing, copirte die Buchstädtter ziemlich täuschend.
7Zu den besten deutschen Geigenmachern sind auch noch zu zählen; Bernhard und Martin Stos, Mathias und Georg Thin, Savitsky, ein Pole, Schmied, ein Böhme, Stauffer, sämtliche in Wien, und Leb in Pressburg.
9Außer diesen erwähnen wir noch: Hans Kolb

The computer misreads some letters and numbers. Where a name matters to you, read the scan.