Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 107

Die Violine, ihre Geschichte und ihr Bau, 1864

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1(1666) in Ingolstadt; Rambel (1695), Johann Roth (1675) und Nik. Diehl in Darmstadt; Jos. Paul Crista (1730) und Math. Joh. Kölditz (1748) in München; Straube in Berlin (1772); Schmidt in Kassel; Math. Groß (1800) in Meran; Thumhardt in München und Hauff in Augsburg.
3In Frankreich nennt die Geschichte des Geigenbaues zu Ende des 17. und Anfang des 18. Jahrhunderts einige Meister, deren Werke jedoch nur einen sehr untergeordneten Werth haben; sie heissen: Bouquay, Pierrot, Despont, Véron, Guersan, Castagnéry, St. Paul, Salomon. — Von grösserer Bedeutung ist Mordard, welcher, in der Werkstätte Stradivario's gebildet, zuerst in Paris, und dann von 1680 bis 1720 in Nancy arbeitete. Er war der Gründer der Lautenmacherkunst in Lothringen. Ein anderer Schüler Stradivario's ist Johann Buillaume von Mirecourt; er machte ebenfalls sehr gute Instrumente, und es fällt seine Thätigkeit zwischen 1700 und 1740. Gleichzeitig mit diesem und ebenfalls von Stradivario's gebildet, arbeitete Ambrosius Decombes von Tournay (in Belgien). — Von ihm hat man besonders gute Bässe.
5Der bedeutendste aller französischen Instrumentenmacher ist Nicola Lupot (geboren zu Stuttgart 1758, gestorben zu Paris 1824), Sohn des oben erwähnten Franz Lupot. Er reiste in seinem 9. Jahre mit seinem Vater, welcher Lautenmacher des Herzogs von Württemberg war, nach Orleans, wo der Vater sich dann etablierte. — Im Jahre 1794 kam der junge Lupot nach Paris und erhielt 1795 an dem damals neu errichteten Conservatorium sowohl, als auch etwas später an der

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