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Scan 108
Die Violine, ihre Geschichte und ihr Bau, 1864
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11. Kapelle die. Echelle eines Instrumentenmachers. Seine Instrumente, welche er auf Bestellung fertigte, lieferte er die Violinen zu 300, die Violoncellos zu 600 Franken. Von seinen älteren Violinen sind aber schon mehrere zu 50–60 Louisd'or verkauft worden, und gleich nach seinem Tode hat sich ihr Preis verdoppelt. Er baute, wie sein Vater, nach dem Regeln des Stradivario und behandelte beim Baste seiner Instrumente das Wichtigste wie das anscheinend Geringste mit der selben Sorgfalt. Sein letztes Werk, das er indes nicht mehr ganz ausführen konnte, und dessen Beendigung sein würdiger Schüler und Nachfolger C. F. Gaad übernahm, war die vollständige, neue Besetzung der Streichinstrumente an der 1. Kapelle; mit 14 Violinen, 4 Bratschen, 6 Violoncellos und 4 Kontrabässen. one of two readings
21. Kapelle die. Echelle eines. Instrumentenmachers. Seine Instrumente, welche er auf Bestellung fertigte, lieferte er die Violinen zu 300, die Violoncellos zu 600 Franken. Von seinen älteren Violinen sind aber schon mehrere zu 50–60 Louisd'or verkauft worden, und gleich nach seinem Tode hat sich ihr Preis verdoppelt. Er baute, wie sein Vater, nach dem Regeln des Stradivario und behandelte beim Baste seiner Instrumente das Wichtigste wie das anscheinend Geringste mit der selben Sorgfalt. Sein letztes Werk, das er indes nicht mehr ganz ausführen konnte, und dessen Beendigung sein würdiger Schüler und Nachfolger C. F. Gaad übernahm, war die vollständige, neue Besetzung der Streichinstrumente an der 1. Kapelle; mit 14 Violinen, 4 Bratschen, 6 Violoncellos und 4 Kontrabässen. one of two readings
4Spohr erzählt, wie er auf seiner ersten Reise nach Italien in Münster, einem Städtchen bei Colmar, zu seiner Lupot-Geige gekommen ist. Er ward dort von einem Fabrikbesitzer, einem leidenschaftlichen Musikfreunde, der ein eigenes, aus den Beamten, Künstlern und Arbeitern seiner Fabrik zusammengesetztes Orchester hatte, zu Gast geladen. "Von dem Vortpieler des Orchesters, einem Beamten der Fabrik, erwarb ich damals eine Geige von Lupot in Paris. Ich war von dem vollen und lebhaften Ton dieses Instrumentes, das damals erst 30 Jahre alt war, so frappirt, daß ich dem Besitzer gleich einen Tausch mit einer italienischen Geige, die ich in Braunschweig gekauft und auf meinen ersten Reisen gespielt hatte, antrug, der gern eingegangen wurde. Ich gewann die Geige bald so lieb, daß ich sie meiner bisherigen Concertgeige, einer alten deutschen, von Büch.
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