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Scan 111
Die Violine, ihre Geschichte und ihr Bau, 1864
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1wenig-resonirende Fläche und zwar in den Oberbäden befass, welchen Mangel die vergrößerte Fläche der Unterbäden nicht zu ersetzen vermochte.
3Bei der Alviola war dieses Mißverhältniß nicht so sehr zu bemerken; das Instrument war wirklich ein überaus vortreffliches, von schönem, voller, sonorem Ton. Auch das Violoncello war von vortrefflichem Tone im Distant, — aber der schöne Distant wurde nicht in gleichen Maße vom Bass unterstützt. one of two readings
4Bei der Albiola war dieses Mißverhältniß nicht so sehr zu bemerken; das Instrument war wirklich ein überaus vortreffliches, von schönem, vollem, sonorem Ton. Auch das Violoncello war von vortrefflichem Tone im Distant, — aber der schöne Distant wurde nicht in gleichen Maße vom Bass unterstützt. one of two readings
6Das Quintett zeichnete sich trotz dieser leichten Mängel durch seine Tonfülle aus. Die fünf Bogen-Instrumente waren übrigens von ausgezeichnet schönster Arbeit, die Böden und Bärge von schön gestämmtem Ahornholz und bloß mit weicher Politur überzogen. Engleber, der als auszeichneter Arbeiter und denkender Künstler überhaupt seit langem europäischen Ruf hat, erhielt die Ehrenmünze für seine Leistungen.
8Eine andere Violine von abweichendem Bane war die von Ferdinand Hell in Wien eingesandte Trompetengeige, ein Curtosum eigener (der Erfindung nach aber durchaus nicht neuer) Art. In dem hohlen Corpus der Violine war nämlich die gewundene Röhre der Trompette angebracht. Das eine Ende der Röhre ging durch den Hals der Violine und trug oben auf dem Kopfe der Schnecke das Mundstück; das andere Ende erweiterte sich, so weit es die Höhe des Geigenkörpers verflachte, zu einem breitgeöffneten Trichter, der da einmundete, wo sich sonst der Knopf für das Saitenwerk findet. Die Windungen der Trompete liegen natürlich ganz frei im Körper, denn die eigentliche Befestigung des Blasinstruments fand nur im Halse und im ekt- one of two readings
9Eine andere Violine von abweichendem Baue war die von Ferdinand Hell in Wien eingesandte Trompetengeige, ein Curtosuin eigener (der Erfindung nach aber durchaus nicht neuer) Art. In dem hohlen Corpus der Violine war nämlich die gewundene Röhre der Trompette angebracht. Das eine Ende der Röhre ging durch den Hals der Violine und trug oben auf dem Kopfe der Schnecke das Mundstück; das andere Ende erweiterte sich, so weit es die Höhe des Geigenkörpers verflachte, zu einem breitgeöffneten Trichter, der da einmundete, wo sich sonst der Knopf für das Saitenwerk findet. Die Windungen der Trompete liegen natürlich ganz frei im Körper, denn die eigentliche Befestigung des Blasinstruments fand nur im Halse und im ekt- one of two readings
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