Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 113

Die Violine, ihre Geschichte und ihr Bau, 1864

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1Violinen. Der Preis war 100 fl. Dem Künstler wurde die Ehrenmünze ertheilt.
3An diese reihen sich:
5Peter Schulz aus Regensburg. Er hatte 3 vortreffliche Violinen geliefert, die mehr nach deutschen Mustern gearbeitet waren. Die dritte war von besonders ausgezeichneter Arbeit, obwohl von weniger reinem, flarem Tone, Preis: 77, 66 und 60 fl.
7J. Padewet aus Karlsruhe. Er hatte unter andern Saiteninstrumenten zwei gute Violinen eingesandt. Vorzüglich war eine der selben von schönem klingenden Tone, obwohl die Tonfülle nicht so reich wie die der vorhergehenden befunden wurde. Er erhielt die Ehrenmünze für seine sämtlichen ausgestellten Instrumente.
9Die Firma Neuner und Hornsteiner von Mittenwald hatte unter andern Saiteninstrumenten vier Violinen ausgestellt, im Preise zu 9, 10, 11 fl. und 14 fl. 30 kr. Darunter waren die beiden leisten gute Saiteninstrumente, obwohl von etwas weichem Ton.
11Die Firma J. A. Baader und Comp. stellte 10 Violinen aus, worunter sich zwei befanden, deren eine nach Stradivario, die andere nach Stainer gearbeitet war, jede zu dem Preise von 10 fl. Beide waren gute Instrumente, jedes mit dem gut ausgeprägten Toncharakter, welchen die Bauart jener Meister bedingt. Die andern Violinen, eigentliche Handelsfabrikwaare, theils in gewöhnlicher Weise, theils in Oel lackirt, standen im Preise von 8 fl. 48 kr., 6 fl. 48 kr., zu 5 fl. 24 kr., zu 4 und 3 fl. Die wohlfeilsten, aber für diesen Preis noch immer gut gearbeiteten Instrumente fand man pa für 2 fl. 12 kr.

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