Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 119

Die Violine, ihre Geschichte und ihr Bau, 1864

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1überzeugen, wurde eine Geige gebaut, deren beide Decken von Fichtenholz; und vollkommen im Einklange waren, wenn man jede für sich schwingen ließ. Der Ton dieses Instruments war schwach und mager. Hierauf nahm er statt des fichtenholzernen Bobens einen von Ahorn, der auch mit der Decke im Einklange war; aber das Instrument war und blieb schlecht und die Töne sehr schwach. Wurden aber zwei Decken, welche isolirt nicht dieselbe Zahl von Schwingungen machen, mithin nicht denselben Ton geben, vereinigt, so gaben sie zusammen einen Ton. Dieselbe Erscheinung zeigte sich bei Versuchen mit einem rechtwinkelichten, geschlossenen Kasten. Wenn man die Luft in einem solchen Kasten, der mit den F-Löchern der Bogeninstrumente ähnlichen Seitenöffnungen versehen ist, mittelst einer Windröhre, d. i. eines cylindrischen, vorn zur seinen Spalte breit geschlagenen Metallrohres, anblies, bemerkte man, daß der Ton der Luftmasse genau demjenigen gleich ist, den das Instrument gibt, wenn man eine der Platten in Schwingungen setzt. Machte man eine der Platten dünner, so wurde der Ton der Luft verändert, so wie jener der Breite, aber die beiden Töne, welche von der allein schwingenden Luft oder von den allein schwingenden Platten hervorgebracht wurden, waren immer noch dieselben. An Geigen zeigte sich dieselbe Erscheinung.
3Mittelst der erwähnten Windröhre ließ Savart auch in mehreren Geigen von Stradivarius die eingeschlossene Luft ordnen und fand, daß dieselbe immer c2 gebe, welches 512 Schwingungen (in der Secunde) entspricht; oder das, des heutigen Stimmung entsprechende c2. Da im Anfange des 18. Jahrhunderts, zu der Zeit

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